Foto: © imago / Sven Simon
Vor allem Spieler der Abteilung Attacke konnten den größten absoluten Marktwertgewinn der letzten Woche verzeichnen. Und dann ist da noch ein Verletzter, ohne den aktuell dennoch keine Bestenliste auskommt.

Stand der Marktwerte: 12.12.2018

Franck Ribery, Bayern München, Mittelfeld, 5.730.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 1.270.000

Man höre und staune: Franck Ribery hat tatsächlich an diesem 14. Spieltag sein erstes Bundesliga-Tor 2018/19 erzielt. Zuvor war der Franzose elf Mal ohne Erfolgserlebnis geblieben. Auch nach Punkten was das bisher sehr mau, doch der vergangene Spieltag verspricht einen Aufwärtstrend: Zehn Punkte sind mit großem Abstand das Beste, was der 35-Jährige in dieser Saison bei Comunio geleistet hat. Grund genug, für viele Manager, wieder auf ihn zu bauen. Das Resultat ist ein ordentlicher Marktwertsprung. Doch um den noch zu rechtfertigen, muss Ribery noch eine Schippe drauflegen. Das Heimspiel gegen Nürnberg dürfte wohl eine der leichtesten Aufgaben in dieser Spielzeit gewesen sein. Der wiedergenesene Kingsley Coman drängt auf seiner Position außerdem in die Startelf. 

Marktwertgewinner KW 50: Möhwald geht durch die Decke

Neben einem Herthaner Supermann machen vor allem Spieler, die zu Beginn der Saison nur wenige auf dem Zettel hatten, in dieser Woche die prozentual die größten Marktwertsprünge.

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Andrej Kramaric, 1899 Hoffenheim, Sturm, 9.160.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 1.330.000

Aus irgendwelche Gründen kommt der Kroate immer schwer in die Saison, um dann hintenraus durchzustarten. Diesmal legt er den Boost aber nicht erst zur Rückrunde ein, sondern fängt schon deutlich früher damit an. In den letzten vier Spielen stand er immer in der Startelf, in den letzten vier Spielen hat er immer getroffen. Einen Lauf könnte man das nennen. Natürlich geht beim Vize-Weltmeister vom Potenzial her noch viel mehr, aber die Rückrunde hat ja auch noch gar nicht angefangen.

Marco Reus, Borussia Dortmund, Sturm, 15.220.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 1.370.00

Reus duelliert sich derzeit täglich mit Robert Lewandowski um den bisweilen fragwürdigen Titel des teuersten Comunio-Spielers. Beide konnten zuletzt wieder ordentlich zulegen, der Dortmunder sogar ein bisschen mehr. 16 Torbeteiligungen in 14 Spielen sind natürlich der Wahnsinn, in den letzten fünf Partien hat er immer mindestens einen Treffer oder ein Assist beigesteuert. Und dabei geht der BVB-Kapitän teilweise sogar etwas schlampig mit seinen Chancen um. Nichtsdestotrotz: Reus bekam in der Champions League gegen Monaco seine wohlverdiente Pause und dürfte rechtzeitig zum Spiel gegen Bremen wieder bei vollen Kräften vor der englischen Woche sein.

Daniel Ginczek, VfL Wolfsburg, Sturm, 4.480.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 1.560.000

Seit nunmehr sechs Spieltag vertraut Bruno Labbadia auf die Doppelspitze mit Wout Weghorst und Daniel Ginczek. Doch erst jetzt scheint sich die Taktik mit den beiden Bullen in der Offensive erst auszuzahlen. Wolfsburg ist seit drei Spielen ungeschlagen, großen Anteil daran hat Ginczek mit zwei Toren aus diesen Spielen. Nur noch vier Punkte braucht er übrigens, um sein bestes Comunio-Saison-Ergebnis aus dem Jahr 2013/14 zu egalisieren (49). Wenn er fit bleibt, eine sehr gute Wahl für den Sturm. 

Marko Grujic, Hertha BSC, Mittelfeld, 5.610.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 1.270.000

Kaum ein Artikel bei Comunioblog kommt dieser Tage ohne den Serben aus: Grujic war Sofascore-Musterprofi, er ist unter den formstärksten Mittelfeldspielern zu finden und er war natürlich in dieser Woche auch bei den relativen Marktwertgewinnern dabei. Inzwischen ist aber auch sein Wert auf einem Niveau, dass seiner Leistung irgendwo gerecht wird. Leider hat sich Grujic am Dienstag am Sprungelenk verletzt und fällt für die verbleibenden Spiele der Hinserie aus. Nächste Woche gibt es also keinen Grujic mehr an dieser Stelle.

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Autor: Karol Herrmann

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