SC Freiburg jubelt über den Sieg gegen die TSG Hoffenheim

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Der Saisonstart ging voll in die Hose: Nach sechs Spieltagen stand der SC Freiburg nach vier Unentschieden und zwei Niederlagen mit nur vier Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Ausgerechnet gegen die derzeit starken Hoffenheimer gelang den Breisgauern schließlich der erste Saisonsieg. Ist endlich der Knoten geplatzt? Wenn ja, könnten sich einige Freiburger als wahre Schnäppchen entpuppen.

Die Abwehr: Das Zauberwort lautet Konstanz

Mit 5:11 Toren hat Freiburg nach sieben Spieltagen das drittschlechteste Torverhältnis der Liga, nach sechs Partien lautete die Bilanz sogar 2:9. Oberflächlich betrachtet, sprechen diese Zahlen für eine mehr als löchrige Abwehr. Für die Partien an den Spieltagen zwei (1:4 gegen Leipzig) und vier (0:4 gegen Leverkusen) mag dieser Anschein stimmen, doch ansonsten stand die Abwehr prinzipiell sicher. Die punktbesten Verteidiger der Breisgauer heißen Söyüncü (1.900.000, 17 Punkte) und Lienhart (1.640.000, 14 Punkte).

Ersterer kam in dieser Saison erstmals am dritten Spieltag gegen den BVB zum Einsatz und sammelte seine ersten zwei Zähler. Die Spieltage darauf folgten -2, 2 und 2 Punkte. Den Großteil seiner 17 Punkte sammelte der Türke schließlich an Spieltag sieben: Im furiosen Spiel gegen die TSG Hoffenheim gelang dem Youngster sein erstes Saisontor und auch sonst lieferte Söyüncü ein fast einwandfreies Spiel ab. Zur Belohnung gab es 13 Comunio-Punkte. Die Leistungssteigerung spiegelt sich in seinem Marktwert wieder: Inzwischen müssen Comunio-Manager 1,9 Millionen für den SCF-Verteidiger auf den Tisch legen – kann der Türke sein Potenzial konstant abrufen, wird er nicht mehr lange so günstig zu haben sein.

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Lienhart hat seine Punkte hingegen über die sieben Partien verteilt und dabei genau wie Söyüncü nur einmal negativ gepunktet (-4 Punkte gegen Leipzig). Die Konstanz hat der Freiburger Neuzugang also offenbar bereits gefunden, in fünf von sieben Spielen holte der Österreicher zwischen zwei und sechs Punkten – die großen Ausreißer in die oberen Punkteregionen blieben bis zum jetzigen Zeitpunkt aus, doch für aktuell 1,64 Millionen bekommen Comunio-Manager einen soliden Abwehrspieler mit einer gehörigen Portion Potenzial.

Das Mittelfeld: Jede Menge Luft nach oben

Alle Comunio-Manager, die bislang auf Mittelfeldspieler des SCF gesetzt haben, werden mehr als frustriert sein – und das auch zurecht. Punktbester Mittelfeldmann mit acht Punkten ist Kapitän Schuster (1.300.000, 8 Punkte). Hinter ihm kommt lange gar nichts, mit Abstand folgen Höfler (1.120.000, 3 Punkte) sowie die derzeit verletzten Sierro (310.000, 2 Punkte) und Abrashi (320.000, 2 Punkte). Hoffnungen auf die große Punkteausbeute wecken diese drei Akteure allerdings nicht wirklich.

Optimisten attestieren dem U21-Nationalspieler Haberer (1.240.000, -8 Punkte) und Neuzugang Ravet (1.660.000, -14 Punkte) das größte Potenzial, um regelmäßig Punkte einzufahren. Beiden wird eine Menge zugetraut, bisher wussten sie in dieser Saison jedoch überwiegend zu enttäuschen. Yoric Ravet ist in diesem Sommer in den Breisgau gewechselt und wurde als Grifo-Nachfolger gehandelt. Dieser Rolle wird der Franzose bisher nicht gerecht, gleich im ersten Spiel flog er mit einer glatten roten Karte direkt vom Platz und kassierte dafür -12 Punkte. Nach drei Spielen Sperre durfte Ravet gegen Hoffenheim wieder ran und wurde in der 52. Minute eingewechselt – auch im zweiten Spiel gab es Minuspunkte, diesmal zum Glück nur zwei. Dass Ravet Fußball spielen kann, hat er in Bern bewiesen: In der abgelaufenen gelangen dem 27-jährigen in 32 Spielen sechs Tore und 17 Vorlagen. Bleibt zu hoffen, dass Ravet im Laufe der Saison auch im Freiburger Trikot zu solchen Leistungen fähig ist. Hoffnungsvolle Manager zahlen aktuell 1,66 Millionen für den Mittelfeldspieler.

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Bei fast so vielen Minuspunkten wie Ravet stand auch Janik Haberer schon in dieser Saison – nach vier Spieltagen waren es ganze -12 Punkte. Inzwischen scheint er sich aber gefangen zu haben – nach zwei Nullnummern an Spieltag fünf und sechs folgten gegen Hoffenheim endlich die ersten vier Pluspunkte. Wer darauf setzen möchte, dass Haberer jetzt endlich wieder dauerhaft zu seiner prächtigen Form aus der letzten Saison findet, zahlt aktuell 1,24 Millionen.

Der Sturm: Wenig Tore und trotzdem solide

Zwei Tore in sechs Spielen zeugen nicht gerade von ehrfürchtiger Torgefahr – immerhin haben die Breisgauer an Spieltag sieben ihren Torriecher wiedergefunden und insgesamt drei Tore geschossen (sinnbildlich ist, dass zwei der drei Tore von Abwehrspielern erzielt wurden), die letztlich zum 3:2-Sieg gegen die TSG reichten. Trotz der Torflaute gehören die drei SCF-Stürmer Niederlechner (3.160.000, 18 Punkte), Petersen (2.340.000, 11 Punkte) und Terrazzino (2.090.000, 14 Punkte) zu den punktbesten Freiburgern. In der abgelaufenen Saison 2016/17 holte Niederlechner beachtliche 111 Comunio-Punkte, ob er dieses Kunststück in der aktuellen Spielzeit wiederholen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch ist der 26-jährige vermutlich die sicherste Comunio-Anlage aus dem Sturm der Freiburger, wenngleich auch die teuerste. 

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Autor: Markus Teschner

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