Wer hätte schon gedacht, dass ausgerechnet diese drei Torhüter kurz vor der Winterpause den größten Marktwert haben? Aber welcher wäre der Beste für Euer Team? Der Dreiervergleich zwischen Philipp Tschauner, Jiri Pavlenka und Lukas Hradecky.

Philipp Tschauner (Hannover 96, 2.620.000, 54 Punkte)

Dass ein ewiger Zweitligakeeper wie Tschauner zu den besten Schlussmännern der Saison gehören würde war nicht unbedingt zu erwarten, sein letztes Bundesliga-Spiel lag vor der Saison immerhin zwölf Jahre zurück. Doch der 32-Jährige machte seine Sache vor allem zu Beginn der Spielzeit richtig gut. Auch dank Tschauner hat 96 nur 19 Gegentore eingefangen. Zuletzt war dann aber erstmals ein wenig Sand im Getriebe. Gegen Frankfurt, Dortmund und Leipzig blieb der Schlussmann ohne Punkte und beim Remis gegen Stuttgart patzte er derart, dass der verschenkte Sieg letztlich auf seine Kappe ging.

Jiri Pavlenka (Werder Bremen, 2.400.000, 54 Punkte)

Bremen mag immer noch Probleme haben, an der Dauerbaustelle Torwart sind diese aber zuletzt zu suchen. Nach anfänglicher Skepsis hat Werder endlich mal wieder einen richtig guten Keeper seit der Ära – nunja – Tim Wiese. Ohne die Paraden des tschechischen Nationaltorwarts wäre der Anschluss an das rettende Ufer deutlich höher. Und man kann es kaum glauben: Der Tabellenvorletzte Bremen stellt mit 16 Gegentoren die drittbeste Defensive.

Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt, 2.240.000, 44 Punkte)

Im Sommer war der Finne noch der Buhmann, weil er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte, inzwischen wird er vom Frankfurter Publikum dank seiner spektakulären Reflexe frenetisch gefeiert. Hradecky hält so gut, dass es beinahe vergessen scheint, wo er ab der nächsten Saison spielt. Die Posse scheint ihn zumindest wenig zu stören: Nur der FC Bayern hat 2017/18 weniger Gegentore kassiert.

Nur kurz für diesen Preis: Kaufempfehlungen zwischen 4 und 5 Mio.
imago/Hartenfelser

Wer sich in diesem Preissegment bewegt, spielt 2017/18 (noch) nicht die erste Geige. Vor allem drei Angreifer dürften aber bald schon mehr Wert sein. Dazu haben wir zwei solide Verteidiger.

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Die Auswertung:

Meiste Punkte: Tschauner und Pavlenka (je 54)
Meiste Punkte pro Spiel: Tschauner (4,15)
Beste Spieltagsleistung: alle (je 8)
Aktuelle Form (Meiste Punkte aus den letzten 5 Einsätzen): Hradecky (16)
Meiste weiße Westen: Pavlenka (5)
Beste Mannschaft: Hradecky (8. Tabellenplatz)
Meiste Einsätze: Hradecky und Pavlenka (je 14)
Günstigster Marktwert: Hradecky (2.210.000)

Meiste Spieltage mit Minus: Hradecky (1)
Schlechteste Spieltagsleistung: Hradecky (-2)

Fazit:

Sowohl nach Marktwert als auch nach Punkten haben wir es hier mit den drei besten Comunio-Torhütern 2017/18 zu tun. Und den Vergleich kann Bremens Jiri Pavlenka mit vier Punkten knapp für sich entscheiden. Ausschlaggebend sind vor allem seine weißen Westen und natürlich die Gesamtpunkte. Philipp Tschauner und Lukas Hradecky teilen sich mit jeweils drei Punkten die Silbermedaille, obwohl der Frankfurter lange Zeit als klarer Sieger aussah. Ein negativer Spieltag kostet ihm jedoch den Sieg. Als kleiner Geheimtipp geht im Tor derzeit übrigens noch Wolfsburgs Coen Casteels durch, der mit 40 Punkten nur knapp hinter Hradecky kommt, dafür aber um etwa eine Million günstiger zu haben ist. 

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Autor: Karol Herrmann

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