Unterschiedlichste Strategien haben schon Comunio-Meister gezaubert. Aber gibt es den goldenen Weg? Comunioblog stellt einige Spieltaktiken vor.

„Die jungen Wilden“: Die Taktik, sich mit vielen hoffnungsvollen Talenten einzudecken, ist sicherlich eine Überlegung wert. Der Anschaffungspreis ist verglichen zu anderen Spielern recht gering. Die Hoffnung, einen echten Steal zu landen, dazu durchaus gegeben. Ein Vorteil: Die Bundesliga geizt nicht damit, die jungen Wilden möglichst früh an das hohe Niveau heranzuführen. Allerdings geht auch bei Talenten der Marktwert nach guten Spielen schnell in die Höhe. Frag nach bei Timo Werner. Kostet zurzeit mal schlanke 9,5 Millionen Euro Ablöse. Klar, zockt groß auf. Spielt immer. Aber, mal ehrlich: Habt Ihr das im Sommer kommen sehen?

„Erstmal kaufen“: Die Taktik ist simpel und einfach erklärt. Alle Spieler auf dem Transfermarkt aufkaufen – die restliche Community guckt (erstmal) ins Leere. Doch der finanzielle Spielraum gerät schnell ins Wanken, nicht einmal mehr günstige Aufsteiger können verpflichtet werden. Zudem schlagen die Mitspieler eiskalt zurück und holen sich interessante Akteure für moderate Preise – der „Erstmal-kaufen-Typ“ kann dann schon nicht mehr richtig mitspielen und riskiert beim Wiederverkauf massiven Verlust – und die rote Laterne.

„Preis-Leistung“: Wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg in Euren Communities. Konstante Punkte-Sammler zu einem angemessenen Preis versprechen eine erfolgreiche Saison und eine gute Basis für die Arbeit auf dem Transfermarkt. Bei www.comstats.de können die gesammelten Zähler analysiert werden – vielleicht gelingt ein echter Königstransfer. Anregung gefällig? Philipp Lahm kostet im Moment rund 5 Millionen Euro. Gemessen an seiner Konstanz ein gutes Geschäft. Seit der Saison 2008/09 schließt der Kapitän des FC Bayern seine Comunio-Spielzeiten dreistellig ab. Naja, fast. 2014/15 waren es nur 66 Zähler. Allerdings war er da auch lange verletzt. Kommt also hin.

Die Bank des FC Bayern: Chance gekommen?
Mario Götze Sebastian Rode FC Bayern München

Großer Kader, aber keine Wechsel? Zu Beginn der Saison hat Pep Guardiola vergleichsweise wenig rotiert – bis Darmstadt kam. Sollten Comunio-Manager jetzt auf Bank-Spieler setzen?

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„Verletzungen sind gut“: Eine Herangehensweise, die schon von vielen Comunio-Managern genutzt wurde. Verletzte Spieler fallen im Marktwert ziemlich schnell ab, ein Top-Spieler könnte ein echtes Schnäppchen werden. Also kaufen, wenn die Marktwerte niedrig sind! Nur wie lange macht es Sinn, einen verletzten Akteur mit durch die Saison zu schleppen? Nach Kreuzbandrissen und Co. brauchen die Profis meist noch Eingewöhnungszeit, um ihre volle Leistungsfähigkeit abzurufen. Zeit, die in Euren Ligen über den glorreichen Sieg oder die krachende Niederlage entscheidet.

„Ich nehm nur Qualität“: Sicher – ständige und vor allem eine hohe Anzahl an Punkten sind verlockend. Doch wer nur auf Qualität achtet, riskiert ebenfalls eine schlechte finanzielle Ausgangslage innerhalb der Community. Das Team besteht deshalb vielleicht nur aus elf Spielern, die nicht annähernd auf gleicher, fußballerischer Ebene fungieren – bei Verletzungen, Sperren oder Leistungsschwankungen der Top-Spieler sind oft die Hände gebunden.

Fazit: Die gesunde Mischung aus allen Taktiken bringt den meisten Erfolg. Ein Top-Kicker wird immer mehr Punkte bringen als der Durchschnitt, wenig finanzieller Handlungsspielraum wird im Laufe einer Saison zu einer echten Plage. Allerdings gibt es kein Patentrezept. Vielleicht spielt einer von Euch komplett anders – und damit alle an die Wand.

Du spielst noch kein Comunio? Hier geht’s lang!

Autor: Sebastian Schramm

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