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In der wahren Tabelle nur zehnter, bei Comunio aber die viertbeste Mannschaft: Ist Leverkusen die Mannschaft, auf die man jetzt bei Comunio setzen sollte? Wir werfen einen Blick darauf.

Ein derart großes Missverhältnis zwischen realer Tabelle und der Rangliste der besten Comunio-Teams ist durchaus selten. Beim genauen Blick auf den Leverkusener Kader fällt sofort auf: Gleich elf Spieler haben bereits mehr als zweistellig gepunktet. Sechs davon, nämlich Julian Brandt, Kevin Volland, Admir Mehmedi, Charles Aranguiz, Sven Bender und Jonathan Tah sind schon jenseits der 20-Punkte-Grenze.

Sechs Spieler haben schon die 20-Punkte-Marke geknackt

Mit solchen Werten können weder Leipzig, Gladbach oder Schalke und schon gar nicht Augsburg oder Hannover glänzen. Die Werkself überzeugt aber nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite. Heiko Herrlich etwa hat mit 22 Spielern deutlich mehr Personal eingesetzt als nahezu jede andere Mannschaft. Und bislang hat, abgesehen von Torhüter Bernd Leno, jeder eingesetzte Spieler auch Punkte gesammelt.

Die zehn besten Leverkusener der Saison 16/17

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Platz 10: Julian Baumgartlinger, Mittelfeld, 46 Punkte in 22 Spielen, Bildquelle: Imago

Wie passt das jetzt alles ins Bild, nach einem Saisonstart, der unter dem Strich als verkorkst bezeichnet werden darf? Zum einen ist Leverkusen offensichtlich eine Heimmannschaft geworden und wenn sie punkten, was sie 2017/18 tatsächlich nur vor eigener Kulisse gemacht haben, holen sie auch gleich richtig viele Zähler. 218 der bisherigen 270 Comunio-Punkte wurden demnach in der BayArena eingefahren.

Besser als man denkt: Tah und Mehmedi

So spektakulär die Siege gegen Freiburg (4:0) und Hamburg (3:0) zuletzt waren, so lustlos wirkten die Auftritte auf fremdem Boden, sieht man mal vom Eröffnungsspiel in München ab, wo das Ergebnis mit 1:3 doch klar zu hoch ausfiel. Doch das verfestigt letztlich den Eindruck des bis dato so schlechten Saisonstarts, gerade wenn man gegen vermeintlich schwächere Teams wie Mainz oder Hertha in die Schranken gewiesen wird.

Zum anderen gibt es in der Werkself aber auch den ein- oder anderen Spieler, dem das neue Bewertungssystem offenbar richtig gut tut. Nehmen wir mal Admir Mehmedi. Letztes Jahr gerade einmal 5 Pünktchen über die gesamte Saison, jetzt steht er schon bei 33. Auch Jonathan Tah, der gefühlt noch nicht auf Höchstform ist, kommt schon auf 20 Zähler, 14 davon sammelte er in den letzten beiden Spielen. Auch Neuzugang Panagiotis Restos weist bereits einen Punkteschnitt von 5 auf. Und da ist die Niederlage gegen Hertha schon dazugezählt.

Die Offensive kommt ins Rollen

Entscheidend für das gute Abschneiden der Leverkusener ist aber die zuletzt deutlich verbesserte Offensive: Kevin Volland hat endlich wieder Normalform gefunden, jeweils 14 Punkte gegen Freiburg und Hamburg sprechen eine klare Sprache. Neuzugang Lucas Alario funktioniert offensichtlich von der ersten Sekunde an und mit Leon Bailey hat Bayer einen immens talentierte Fußballer nach längerer Anlaufzeit auf Bundesliga-Niveau gebracht.

Durchwachsener Saisonstart: Wer lohnt sich beim FC Bayern?
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Nicht wenige Experten vermuten, dass die Meisterschaft für den FC Bayern in dieser Saison alles andere als selbstverständlich wird. Auf welche Namen kann man sich bei Comunio 2017/18 beim Rekordmeister noch verlassen?

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Und auch bei Julian Brandt, der bereits 30 Punkte auf dem Konto hat, scheint es nach längerer Stagnation endlich wieder bergauf zu gehen. Da wird es für Karim Bellarabi, der zu Saisonbeginn durchaus zu überzeugen wusste, und dem hoch veranlagten Kai Havertz gar nicht einfach, einen Platz in der ersten Elf zu finden. Wenn Leverkusen nun auch noch auswärts punktet gehören die Spieler der Werkself ohne Frage zu den heißesten Aktien bei Comunio.

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Autor: Karol Herrmann

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