Nadiem Amiri (l.) und Julian Nagelsmann such die Form der TSG.

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Die TSG Hoffenheim ist 2018 noch ohne Sieg und man droht den Anschluss an die Champions-League-Plätze zu verpassen. Woran liegt’s? Der Abgang von Sandro Wagner wiegt schwer, doch das ist nicht der einzige Grund. 1899 im Comunio-Kader-Check.

Tor

Im Kasten drückt der Schuh am wenigsten. Mit Oliver Baumann hat man einen der besten Comunio-Keeper der letzten Jahre im Tor. Warum dem so ist, das beweist er auch in dieser Spielzeit. Gemeinsam mit Ron-Robert Zieler und Ralf Fährmann belegt der 27-Jährige den 6. Rang im Keeper-Ranking.

Bis auf die Partie gegen Bayer Leverkusen, als er vier Gegentreffer fressen musste, zeigte Baumann meist gute Leistungen und war stets ein sicherer Rückhalt für die Nagelsmann-Elf.

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Abwehr

Hier lässt der Coach meist eine Dreierkette auflaufen. Hier überzeugt vor allem Benny Hübner (62 Punkte), womit er allerdings der einzige ist, der sich auf hohem Niveau bewegt. Kevin Vogt kommt immerhin noch auf 48 Zähler, während Neuzugang Havard Nordtveit bislang enttäuschte. Ermin Bicakcic hatte immer wieder mit Verletzungsproblemen zu tun, so dass die Youngster Kevin Akpoguma und Stefan Posch auf ordentlich Einsatzzeit kamen und dabei durchaus zu gefallen wussten.

Auf den Außenverteidigerpositionen lieferte Pavel Kaderabek eine zumindest solide Hinrunde ab, im Jahr 2018 enttäuscht der Tscheche allerdings bisher mit -8 Punkten. Auf links kommt meist Nico Schulz zum Zug, doch der wird im Mittelfeld geführt. Youngster Felix Passlack (8) findet auch bei der TSG nicht in die Form und kam bislang erst auf drei Einsätze, davon keiner über 90 Minuten.

Die zehn besten Hoffenheimer der Hinrunde 17/18

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Platz 10: Florian Grillitsch, Mittelfeld, 32 Punkte in 9 Spielen | Bildquelle: Imago

Mittelfeld

Auf dem Papier eigentlich das Prunkstück: Mit Kerem Demirbay, Nadiem Amiri, Serge Gnabry und Steven Zuber hat die TSG zumindest von den Namen her ordentlich Qualität im Kader. In Sachen Comunio siehts’s allerdings eher mau aus. Keiner der genannten Jungs hat bislang über 50 Punkte gemacht.

Einzig Gnabry kommt mit 48 Zählern in die Näher. Youngster Dennis Geiger ist die Überraschung der Saison, er holte bereits 42 Punkte und damit fast so viele wie Demirbay (43) und Amiri (44). Bitter ist allerdings, dass Demirbay nach der Horror-Aktion vom vergangenen Wochenende bis auf Weiteres ausfällt. Auch Amiri hatte zuletzt immer mal wieder muskuläre Probleme und konnte in der Rückrunde bislang nur von der Bank aus helfen.

Auch Gnabry fiel zwischenzeitlich länger aus und wurde dabei schmerzlich vermisst. Der Nationalspieler übernimmt Verantwortung und ist alleine durch seine individuelle Klasse schon ein Führungsspieler. Allerdings reicht ein Gnabry momentan nicht aus, um das wichtige Erfolgserlebnis zu feiern.

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Sturm

Selbst nach dem Abgang von Sandro Wagner (zum FC Bayern) hat man mit Mark Uth (66) und Andrej Kramaric (67) noch Angreifer von gehobenerem Format. Doch Kramaric konnte seine starke Form zu Saisonbeginn nicht in den Herb retten und kämpft sich jetzt erst langsam wieder aus dem Tal – gegen die Hertha gelang ihm sein erster Treffer seit dem 3. Spieltag.

Bleibt als einzige Konstante aktuell Uth, der die TSG im Sommer in Richtung Schalke verlässt. Allerdings fehlte Uth wegen einer Wadenverletzung vergangenes Wochenende. Adam Szalai passt zwar vom Körper als Wagner-Ersatz, doch kann er diesen qualitativ nicht ersetzen. Skanderovic und Hack sind zwar talentiert, aber noch nicht so weit, um die TSG in die Europapokalplätze zu führen. Da merkt man doch, dass Wagner nicht ganz so unwichtig für das Hoffenheimer Spiel war.

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Autor: Florian Schimak

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