Mario Gomez VfL Wolfsburg

Foto: © imago/regios24
Aubameyang, Lewandowski und Werner treffen wie am Fließband für ihre Clubs – Glück für jeden Comunio-Manager, der einen der drei Top-Stürmer in seinem Kader hat. Auch von anderen Stürmern haben sich viele Manager vor der Saison einiges versprochen – und wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt enttäuscht. Comunioblog analysiert, welche Top-Stürmer noch mit Ladehemmung zu kämpfen haben.

Jhon Cordoba (1. FC Köln, Sturm, 3.530.000, -4 Punkte)

Er sollte in die Fußstapfen des mit großen Hickhack nach China abgewanderten Anthony Modeste treten, der in 34 Spielen ganze 25 Tore schoss und drei weitere vorbereitete. Das gelang dem Neuzugang aus Mainz, für den die Kölner 17 Millionen Euro Ablöse überwiesen, bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keineswegs. Zwar ackert der 24-jährige Stürmer in jeder Partie und reibt sich für die Mannschaft auf, doch den Kasten trifft er bisher nicht. Nach sechs Bundesligaspielen für die Kölner steht unter dem Strich eine Vorlage, auf ein eigenes Tor wartet der Kolumbianer bislang vergebens. -4 Comunio-Punkte nach sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Immerhin traf Cordoba in der Europa League gegen den FC Arsenal ein erstes Mal für die Geißböcke – kann er darin in der Bundesliga anknüpfen, platzt vielleicht auch hier bald der Knoten und die Comunio-Punkte sprudeln. Doch bis dahin sollten Comunio-Manager besser die Finger von Cordoba lassen.

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Mario Gomez (VfL Wolfsburg, Sturm, 3.470.000, -6 Punkte)

Eine Szene am dritten Spieltag gegen Hannover 96 steht quasi sinnbildlich für den Start des Mario Gomez in die Bundesliga-Saison 2017/18: Bei einem Schussversuch verletzte sich der Nationalstürmer unglücklich selbst. Seither fällt Mario Gomez aus und fehlt den Wölfen auch noch in den kommenden Partien – seine Rückkehr wird zu Mitte Oktober erwartet. In den beiden Partien davor holte Gomez -4 und -2 Punkte, sodass er bei insgesamt -6 Comunio-Punkten steht.

Es verwundert nicht, dass sich sein Marktwert entsprechend seiner Leistungen und der recht langen Ausfallzeit um ein Vielfaches verkleinert hat. War Mario Gomez Anfang August noch knapp 10,38 Millionen wert, liegt sein Richtpreis heute bei 3,47 Millionen. Kommt der Knipser in den kommenden Wochen auf den Markt, können risikofreudige Manager auf Mario Gomez setzen – wenn’s nicht mit dem Teufel zu geht, sollte der 32-jährige im Laufe der Saison seinen Torriecher wiederfinden.

Vedad Ibisevic (Hertha BSC, Sturm, 3.390.000, -6 Punkte)

Vedad Ibisevic war in der Saison 2016/17 die Lebensversicherung der Berliner – zwölf Tore und sechs Vorlagen steuerte der Bosnier bei, am Ende reichte es für die Hauptstädter für die Europa League. Nach sechs Spieltagen hat Ibisevic bereits drei Vorlagen auf dem Konto, jedoch noch kein eigenes Tor erzielt. Dieses muss wohl auch noch einige Zeit warten, schließlich flog der Kapitän der Berliner wegen einer Schiedsrichterbeleidigung vom Platz und wird wohl ein paar Partien fehlen.

Die Berliner sind mit acht Punkten aus sechs Spielen nicht spektakulär in die Saison gestartet, sind soweit jedoch zufrieden mit ihrem achten Platz (Stand Sonntag 24.09.2017). Anders dürfte dies persönlich bei Vedad Ibisevic aussehen: Eine glatt rote Karte, kein eigenes Tor – das hatte sich der bosnische Nationalstürmer sicherlich anders vorgestellt. Je nachdem wie lange der Bosnier gesperrt wird, sollten Comunio-Manager dringend über einen Verkauf nachdenken.

Die teuersten Comunio-Stürmer im August

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Platz 10: Lars Stindl | Borussia Mönchengladbach | 7,75 Mio. | 8 Punkte | Bildquelle: Imago

Simon Terodde (VfB Stuttgart, Sturm, 2.840.000, -10 Punkte)

Ähnlich schlecht läuft es für den Zweitliga-Torschützenkönig der Saisons 2015/16 und 2016/17. Auch Simon Terodde wartet bis dato auf sein erstes Saisontor und läuft seiner Form lediglich hinterher. Die Stuttgarter starteten toretechnisch noch nie schlechter in eine Bundesliga-Saison – nach sechs Spielen stehen auf der Habenseite magere drei Tore. Es ist selbsterklärend, dass der Druck auf den Top-Knipser der letzten Saison zunimmt.

Es wirkt oft, als sei Terodde vorne schlicht verloren. Der Fokus im Sturm der Stuttgarter liegt ganz klar auf Terodde, auch wenn mit Akolo ein vielversprechender Neuzugang geholt wurde. Nichtsdestotrotz wird aufgrund der zwei bärenstarken Zweitliga-Saisons einiges vom Ex-Bochumer erwartet – dieser Druck scheint dem VfB-Stürmer nicht zwingend gut zu tun.

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Autor: Markus Teschner

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