Vedad Ibisevic

Foto: picture alliance/ Sven Simon

Am 13. Spieltag müssen gleich vier absolute Stammspieler zuschauen, da sie entweder die fünfte Gelbe Karte oder gar einen Platzverweis gesehen haben. Comunioblog schaut, wer für Vedad Ibisevic, Marco Fabian, Niklas Höfler und Jean-Philippe Gbamin spielen könnte. 

Nicolas Höfler (SC Freiburg, Mittelfeld, 1,67 Mio.)

Der Freiburger Sechser kassierte bei der herben Niederlage gegen Tabellenführer Leipzig die fünfte Gelbe Karte und muss daher beim Auswärtsspiel gegen Bayern Leverkusen zuschauen. Höfler verpasste in dieser Saison erst eine Minute, mehr Stammspieler geht nicht. Jetzt muss Trainer Christian Streich aber entscheiden, wie er die Lücke schließen will. Drei Möglichkeiten dürften dabei als realistisch angesehen werden.

Die wahrscheinlichste Variante ist dabei, Mike Frantz (1,76 Mio.) nach innen zu ziehen. Der Aushilfskapitän spielte zuletzt meistens auf der rechten Außenbahn, kam aber auch schon mehrfach auf der Doppelsechs zum Einsatz – auch wenn Frantz eher offensiv-orientiert agiert. Onur Bulut (400.000) würde dann auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommen. Eine andere Möglichkeit wäre die Hineinnahme von Jonas Meffert (160.000). Der 22-Jährige fehlte zwar zuletzt aufgrund von muskulären Problemen und wurde erst einmal in dieser Saison eingesetzt, aber Meffert denkt defensiver als Frantz und wäre gegen seinen Ex-Klub sicher besonders motiviert.

Auch Aleksandar Ignjovski (260.000) dürfte eine Option sein. Der Serbe ist eigentlich gelernter Sechser, agierte zuletzt aber fast ausschließlich als Rechtsverteidiger. Ignjovski ist sicher die defensivste Variante, aber auswärts in Leverkusen muss das nicht zwingend schlecht sein.

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Marco Fabian (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 4,72 Mio.)

64 Punkte holte der Mexikaner bislang in dieser Saison. Nach dem fünften Gelben Karton werden aber beim Auswärtsspiel gegen Augsburg keine weiteren dazukommen. Niko Kovac muss also umbauen und hat dabei mehrere Optionen. Im 5-4-1 (bzw. 3-4-3), das die Frankfurter zuletzt praktizierten, kam der Mexikaner sehr offensiv auf dem rechten Flügel zum Einsatz.

Option 1 wäre die Hereinnahme von Haris Seferovic (960.000). Der Schweizer machte zuletzt mit seinem Siegtor gegen Borussia Dortmund Schlagzeilen und auch wenn er eigentlich eher im Zentrum zuhause ist, kann Seferovic auch auf dem Flügel spielen und tat dies in dieser Saison bereits viermal. Wenn Kovac seinen Joker aber gerne in der Hinterhand behalten möchte, wäre Ante Rebic (1,14 Mio.) ein Kandidat für die Startelf.

Der Flügelspieler kommt eher über links, daher müsste dann wohl Mijat Gacinovic die Seite tauschen. Die kroatische Leihgabe aus Florenz konnte sich aufgrund von Verletzungen und Krankheiten noch nicht in den Vordergrund spielen, ist aber nun wieder fit. Die dritte Möglichkeit wäre Youngster Aymen Barkok (480.000), der gegen Bremen in der Schlussphase den Siegtreffer erzielte. Es wäre sicher eine mutige Entscheidung von Kovac, den Nachwuchsmann zu bringen, aber völlig abwegig ist es nicht.

Jean-Philippe Gbamin (FSV Mainz 05, Mittelfeld, 1,13 Mio.)

Es war eine überaus harte Entscheidung, die dafür sorgte, dass der Franzose vorzeitig zum Duschen musste, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Gbamin gegen die Bayern nicht auf dem Feld stehen wird. Nun ist es aus Comunio-Sicht eigentlich nicht verkehrt, wenn der eigene Spieler nicht gegen die Bayern ranmuss, aber die aktuelle Saison lässt zumindest eine kurzzeitige Trendwende zu.

Auch Mainz-Trainer Martin Schmidt bieten sich drei Möglichkeiten, den Ausfall aufzufangen. Dabei dürfte es aber in erster Linie auf einen Zweikampf zwischen Andre Ramalho (760.000) und Daniel Brosinski (1,76 Mio.) hinauslaufen. Letzterer kommt nach einer Gelb-Sperre ausgeruht zurück und durfte als eigentlicher Außenverteidiger schon mehrfach in der zentralen Defensive ran. Ramalho stand bereits am letzten Spieltag in der Startformation. Gegen die Hertha rotierte nämlich Fabian Frei krankheitsbedingt aus der ersten Elf. Der Schweizer dürfte nun aber wieder spielen.

Die unwahrscheinliche dritte Option ist Danny Latza (810.000), der erst gegen die Hertha nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback feierte und das auch nur, weil Schmidt im defensiven Mittelfeld die Optionen ausgingen. Suat Serdar und Jose Rodriguez fehlen nämlich auch. Latza dürfte noch kein Kandidat für die Startelf sein, auch wenn er schon seit ein paar Wochen wieder im Mannschaftstraining ist.

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Vedad Ibisevic (Hertha BSC, Sturm, 5,52 Mio.)

Der Angreifer wandelt gerne an der Grenze des Erlaubten und reizt so alle Möglichkeiten aus. Im Spiel gegen Mainz war es dann aber zu viel des Guten. Ibisevic kassierte den vierten Platzverweis seiner Bundesligakarriere und muss nun im Spiel gegen Wolfsburg pausieren. Wer ersetzt den Kapitän und Topscorer der Hertha nun? Es dürfte eigentlich auf Salomon Kalou hinauslaufen. Der Ivorer hatte zuletzt hängend hinter Ibisevic agiert, könnte nun aber in die vorderste Front rutschen, da mit Vladimir Darida die etatmäßige Offensivkraft im zentralen Mittelfeld sein Comeback gegeben hat.

Sollte es für Darida noch nicht wieder für einen Einsatz von Beginn an reichen, hat Coach Pal Dardai noch die Wahl zwischen Valentin Stocker, der Darida bis zu seinem Platzverweis gegen Dortmund vertrat und im letzten Spiel wenig Szenen auf der rechten Außenbahn hatte, oder aber Julian Schieber rückt als bulliger Strafraumstürmer ins Team, sodass Kalou auf seiner aktuellen Position bleiben kann.

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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