Debüt in der Bundesliga und bei Comunio: Kölns Handwerker

Foto: © imago/Horstmüller
Es ist Länderspielpause und Deutschland hat sich vorzeitig für die Endrunde der WM 2018 in Russland qualifiziert. Doch Comunio-Manager sind mit ihren Gedanken längst wieder bei der Bundesliga: Welche Spieler lohnen sich aktuell am meisten? Comunioblog hat vier Sonntags-Schnäppchen im Angebot.

Stand der Marktwerte: 07.10.2017

Valentino Lazaro (Hertha BSC, Mittelfeld, 1.840.000, 2 Punkte)

Hertha BSC hat Valentino Lazaro in diesem Sommer zunächst von RB Salzburg ausgeliehen, weil der Österreicher verletzt (Außenbandanriss im Sprunggelenk) zu den Berlinern kam. Jetzt ist der Neuzugang fit und möchte endlich bei den Hauptstädtern durchstarten und die Offensive der Blau-Weißen beleben. Comunio-Manager, die an den Durchbruch des 21.jährigen glauben, sollten jetzt zuschlagen. Momentan ist der Flügelspieler noch für 1,84 Millionen zu haben – sollte er sich schnell in das Team der alten Dame integrieren, wird Lazaro die 2 Millionen-Marke schnell hinter sich lassen. Beim 2:2 gegen den FC Bayern München wurde er bereits eingewechselt und zeigte erste gute Ansätze (2 Comunio-Punkte).

Große Versprechen, kleiner Preis: Kaufempfehlungen bis 1 Million
imago/MIS

Für unter 1 Million gibt es aktuell mehr Spieler denn je mit großem Comunio-Potenzial. Schnell zugreifen, denn der Trend zeigt bei diesen fünf Jungs stark nach oben.

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Tim Handwerker (1. FC Köln, Abwehr, 580.000, 6 Punkte)

Am letzten Spieltag feierte der legendäre Claudio Pizarro sein Bundesliga-Comeback und gab sein Debüt für die Geißböcke. Im Trubel um den Peruaner ist ein weiteres Debüt fast untergegangen: Der 19-jährige Tim Handwerker (oben im Foto), der von Bayer Leverkusen zu Kölnern gewechselt ist, durfte das erste Mal für seinen neuen Verein in der Bundesliga ran und setzte gleich ein Ausrufezeichen. Der Youngster agierte sehr mutig und bereitete mit seiner Flanke den 1:2 Anschlusstreffer vor. Eigentlich ist Handwerker gelernter Linkserteidiger, bei seiner Premiere spielte er jedoch auf der linken Seite vor Konstantin Rausch. FC-Coach Peter Stöger sieht den Ex-Leverkusener generell eher mit Stärken in der Offensive: „Wenn ich mir den Jungen anschaue, dann sehe ich ihn ganz klar im offensiven Bereich. Defensiv hat er ein paar Probleme, offensiv hat er Schnelligkeit, einen richtig guten linken Fuß und gute Flanken. Deswegen sehe ich ihn auf der linken Seite vorne besser“. Für 580.000 bekommen Comunio-Manager ein vielversprechendes Talent zu einem sehr niedrigen Preis – Sonntags-Schnäppchen!

Lamine Sane (Werder Bremen, Abwehr, 1.260.000, 7 Punkte)

Lamine Sane hat vor allem durch eine starke Rückrunde der abgelaufenen Saison auf sich aufmerksam gemacht. Wenn sein Knie es zulässt, ist der 30-jährige auf der zentralen Position der Bremer Dreierkette zwischen Moisander und Veljkovic gesetzt. Mit 1,26 Millionen ist Sane aktuell ein wirkliches Schnäppchen mit Punkte- und Marktwertpotenzial – zumindest wenn er fit bleibt. Der aktuell niedrige Preis ist vor allem mit seinem Verletzungspech (verpasste die letzten drei Partien) und seinen nicht ganz konstanten Leistungen zu Saisonbeginn zu erklären – Unsicherheiten hatte Sane übrigens auch zum Start der letzten Saison, diese legte er im Laufe der Saison jedoch ab und sammelte fleißig Pluspunkte.

Die zehn besten Mittelfeldspieler nach Punkten pro Spiel

Bild 1 von 10

Platz 10: Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach), 4,29 Punkte pro Spiel, Bildquelle: Imago, (Es wurden nur Spieler berücksichtigt, die in mindestens vier Partien bewertet wurden)

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV, Abwehr, 1.510.000, 10 Punkte)

In der Sommerpause hat Papadopoulos zu Höchstzeiten bis zu 4,63 Millionen gekostet. Seit Ende Juni bis heute hat sich der Grieche für Comunio-Manager als Geldverbrennungsmaschine erwiesen. Aktuell kostet der HSV-Verteidiger fast lächerliche 1,51 Millionen – alle, die sich seine Dienste noch vor der Saison gesichert haben, haben ihn inzwischen vermutlich gefrustet verkauft, was mehr als nachvollziehbar ist. Nach sieben Spieltagen ist der Abwehrchef obendrein schon das erste Mal gelbgesperrt. Was macht der Innenverteidiger dann bei den Sonntags-Schnäppchen? Der Ex-Leverkusener ist bei den Norddeutschen gesetzt und für einen Verteidiger durchaus vielversprechend torgefährlich. Auch wenn bei Hamburgern generell Vorsicht geboten ist, kann man bei Papadopoulos kaum etwas falsch machen – vor allem nicht für unter 1,5 Millionen. Zocker warten noch ein paar Tage ab, ob der Marktwert noch ein wenig nachgibt – schließlich muss er am kommenden Wochenende ohnehin zuschauen.

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Autor: Markus Teschner

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