Marcel Sabitzer

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Marcel Sabitzer war einer der wenigen Leipziger, die nie der Rotation zum Opfer gefallen sind. Der Österreicher hatte sich ohne Umstellungsprobleme in der Bundesliga akklimatisiert. Beim 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg musste der Offensivspieler allerdings schon nach 15 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Am Montag folgte dann die Diagnose. Sabitzer hat sich das Außenband im rechten Sprunggelenk gerissen.

Der Verein geht von einer dreiwöchigen Ausfallzeit aus. Damit würde der 22-Jährige gegen Werder Bremen, Darmstadt 98 und Mainz 05 ausfallen. Laut „Fußballverletzungen.com“ betrug die durchschnittliche Ausfallzeit in der Bundesliga in den letzten sieben Jahren 36 Tage. Sabitzer könnte also auch noch für das Spiel nach der Länderspielpause gegen Leverkusen ausfallen.

Doch wer ersetzt den Flügelspieler, der bislang in allen sieben Spielen startete und dabei 27 Comunio-Punkte ergatterte? Bei seinen bisherigen vier Auswechslungen wurde Sabitzer zwei Mal von Dominik Kaiser und zwei Mal von Emil Forsberg ersetzt. Der jeweils andere stand in dem Spiel von Beginn auf dem Feld. Daher kann man davon ausgehen, dass beide Spieler mehr Einsatzzeit bekommen werden, da sich Hasenhüttls Rotation verkleinern wird. Einen 1-zu-1-Ersatz gibt es in dem Fall nicht.

Auch die Einsatzzeiten von Youngster Oliver Burke und Naby Keita sollten sich erhöhen. Keita spielt zwar vornehmlich defensiver, kann aber auch auf dem Flügel agieren. Burke deutete bei seinen Einsätzen sein Talent an, soll aber weiterhin behutsam aufgebaut werden. Eine weitere Option wäre es, Timo Werner auf den Flügel zu ziehen. Dadurch wäre ein Platz im Sturm frei. Allerdings setzte Coach Ralph Hasenhüttl in dieser Saison noch nie Yussuf Poulsen und Davie Selke gemeinsam ein, auch Terrence Boyd ist vom Spielertyp zu ähnlich. Daher dürfte es diese Konstellation nicht geben.

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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