Meisterschale DFB

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Du hast den Saisonstart vermasselt? Deine Spieler fahren Minuspunkte ein oder sitzen auf der Bank? Geld hast du auch keines mehr? Damit muss die Saison noch nicht gelaufen sein. So reißt du das Ruder herum!

Radikaler Umbau – ja oder nein?

Die Frage aller Fragen. Das Schöne ist, dass die Länderspielpause die Möglichkeit zu einem radikalen Umbau bietet. Bis zum nächsten Spieltag werden noch elf Tage vergehen. Zeit genug, um die Mannschaft deutlich zu verändern. Aber ist das wirklich notwendig?

Natürlich hängt die Antwort immer vom Einzelfall ab. Allgemein zahlt sich Sturheit in der Kaderplanung selten aus. Sitzt der Star meines Teams auf der Bank, muss er weg. Ohne wenn und aber. Das gilt auch für zu teure Neuzugänge. Habe ich James Rodriguez für 25 Millionen gekauft, heißt das nicht, dass ich ihn für 21 Millionen nicht verkaufen darf. Das Minus ist gemacht. Wenn ich jetzt warte, sinkt James‘ Marktwert weiter und meine Chancen auf den Comunio-Titel mit.

Kommt im Gegenzug Timo Werner auf den Transfermarkt, der nach Minuspunkten am ersten Spieltag die zweite Woche rockte, kann eine Problemstelle effektiv gelöst werden. Werner kostet halb so viel wie James, wird aber sicher nicht nur halb so viele Punkte sammeln. Das ist ein Beispiel von vielen, auf dem Transfermarkt schwirren einige Trademinen und Top-Anlagen mit komplett unterschiedlichem Preis-Leistungs-Verhältnis herum.

Youngster to watch 2017/18

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Bayern München: Kingsley Coman. Es war der Hauptkritikpunkt, den Ancelotti sich anhören musste. Er würde nicht auf die Jugend setzen und auch wenn er dies niemals einräumte, hat man nun das Gefühl, dass er den geforderten Umbruch einleiten wird. Dazu gehört auch, Coman mehr zu fördern und zu fordern. Der Franzose dürfte mehr Einsatzzeiten als zuletzt erhalten und könnte auch aufgrund der neuen Comunio-Regel für Kurzeinsätze eine lohnende Alternative sein. Foto: imago

Aufgeblähte Kader müssen ausgedünnt werden – gerade dann, wenn es nicht läuft. Am Ende stehen nur elf Spieler auf dem Platz, und die müssen so gut wie möglich sein. Verletzte und Ersatzspieler sind gerade in dieser Phase ein No-Go, sofern sie nicht sicher zum nächsten Spieltag zurückkehren. Innerhalb von zwei Wochen fallen die Marktwerte der Rekonvaleszenten deutlich.

Natürlich macht ein Spiel auf der Bank einen Topspieler nicht gleich zum Comunio-Flop. Maximilian Arnold zum Beispiel musste am 1. Spieltag lange zuschauen, überzeugte jedoch eine Woche später. Das Gegenteil: Yunus Malli, der immer noch einen schweren Stand hat. Letzteren sollte man verkaufen, Ersteren unbedingt behalten.

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Auch bei Minuspunkte-Sündern zählt der richtige Riecher. Man erinnere sich an Raffael, der im Jahr 2015/16 mit -8 Punkten aus fünf Spielen startete und in den nächsten fünf Partien 60 Zähler generierte. Einen Max Kruse oder Mario Gomez muss man trotz des schlechten Starts nicht gleich verkaufen.

Der Blick auf den Spielplan lohnt sich beim Kaderumbau besonders. Freiburg muss nach der Leipzig-Klatsche gegen Dortmund ran, anschließend geht’s nach Leverkusen – nicht wahnsinnig viel Potenzial. Hoffenheim und Mainz sind die nächsten Bayern-Gegner. In Wolfsburg dagegen erhofft man sich von den Spielen gegen die beiden Aufsteiger etwas mehr.

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Der Handel mit Last-Minute-Neuzugängen

Ein finanzielles Defizit wird sich in der Länderspielpause schwer aufholen lassen. Eine allgemeine Marktwertsteigerung ist nicht zu erwarten, Profit lässt sich nur durch Gewinner des Saisonstarts erzielen – und durch Neuzugänge. Die letzten Tage der Transferperiode bringen einige neue Anlagen hervor.

Der Hype treibt den Comunio-Marktwert jedes Neuzugangs in die Höhe – je namhafter, desto mehr. Für die Last-Minute-Transfers, die möglicherweise Spieler wie Yarmolenko sowie einen neuen Werkself-Stürmer beinhalten, können Fehlstarter nach dem Ausmisten ihrer Kader möglicherweise mehr bieten als Spieler, die keine Veränderungen vornehmen müssen.

Mit etwas Glück lässt sich durch zwei, drei Neuzugänge noch die eine oder andere Million herausschlagen. Wichtig ist, den verpflichteten Neuen einige Tage später wieder zu verkaufen, und keinen neuen Renato Sanches durchzuschleppen. Marktwert-Gewinn mitnehmen und an anderer Stelle investieren.

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