Was die Comunio-Marktwerte anbelangt, verläuft der Winter ziemlich ruhig. Zuletzt zeigte der Trend leicht nach unten. Das wird sich bis zum Rückrundenstart wohl bestätigen, ist aber kein Drama – wenn man weiß, wen man kaufen muss. Die Marktwertanalyse!

Die Marktwertanalyse zur letzten Woche auf einen Absatz komprimiert: Allzu viel hat sich nicht getan. Von 1,027 Milliarden am 26. Dezember rutschte der Gesamtmarktwert im Zwei-Tages-Rhythmus auf 1,012 Milliarden im neuen Jahr. Vier Minustage, drei Plustage, alles soweit im Rahmen – und so, wie wir es vor einer Woche angekündigt haben.

Auszug aus der letzten Marktwertanalyse: „Die Marktwerte sind bereits so hoch, dass nicht mehr viel herauszuholen ist. Der Gesamtmarktwert stagniert mit leicht negativem Trend. Auch für die kommende Woche sagen wir voraus: Allzu viel wird sich nicht tun. Eher geht es noch ein wenig bergab als steil bergauf.“

Genauso ist es nun auch eingetreten. Die 15 Millionen Verlust binnen einer Woche sind absolut akzeptabel. Besonders, wenn man den Zwischenstand vom 29. Dezember bedenkt, als der Gesamtmarktwert auf 1,006 Milliarden rutschte. Zu diesem Zeitpunkt stand zu befürchten, dass die Milliarde an Silvester unterboten werden würde. Stattdessen verliefen die letzten vier Tage wieder positiv.

Die teuersten Stürmer im Dezember

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Platz 10: Raffael | Borussia Mönchengladbach | 8,82 Mio. | 84 Punkte | Bildquelle: Imago

Reus und die Neuzugänge halten die Marktwerte hoch

Wenn ihr unsere Artikel der letzten Wochen aufmerksam verfolgt habt, dann sind euch die drei Kategorien, die sich auf dem Transfermarkt finanziell lohnen, geläufig. Neuzugänge, Rekonvaleszenten und formstarke Spieler! Beispiele: Mario Gomez, Marco Reus, Joshua Kimmich.

Neben Gomez konnten auch die anderen prominenten Vereinswechsler, Anthony Ujah und Simon Terodde, in den letzten sieben Tagen weiter zulegen. Reus ist der prominenteste Rekonvaleszent und kostet inzwischen über neun Millionen, Mario Götze und Marco Fabian legen aktuell ebenfalls ordentlich zu.

Und Kimmich? Kostet inzwischen knapp zwölf Millionen. Kein Wunder: Bayerns offensivstarker Rechtsverteidiger ist hinter Robert Lewandowski der zweitbeste Spieler der Hinrunde.

Das Bild der Spieler, mit denen Manager auch bei stagnierendem oder leicht fallendem Gesamtmarktwert Kohle machen können, ist gezeichnet. Habt ihr euch daran gehalten? Dann konntet ihr den einen oder anderen Pfennig ansparen.

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Weiter bergab bis zum Rückrundenstart?

Was die Entwicklung des Gesamtmarktwerts betrifft, so gibt es vorerst keine guten Neuigkeiten. In der letzten Woche vor dem Rückrundenstart – ja, übernächstes Wochenende ist Rückrundenstart! – geht normalerweise nicht sehr viel. Vor allem mit Blick auf die letzten Wochen ist es doch eher unwahrscheinlich, dass der Gesamtmarktwert schnell wieder steigen wird.

Stattdessen geht die Tendenz weiter bergab, mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir noch in dieser Woche die Marke von einer Milliarde unterbieten. Dass das allerdings kein Drama ist, seht ihr daran, dass es immer noch einige Marktwertgewinner gibt, die sich lohnen. Um wirklich an Punkte zu kommen, braucht ihr ohnehin ein gutes Auge auf dem Transfermarkt – und einen guten Riecher. Wir raten zudem, nicht zu lange im Minus zu bleiben, sondern eher schnell zu entscheiden, welche Spieler ihr vor dem Saisonstart noch verkaufen wollt.

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