Jeremy Toljan

Foto: © imago/kolbert-press
Die Länderspielpause ist rum, am Wochenende geht es in der Bundesliga weiter. Und da braucht der eine oder andere User sicher noch eine Verstärkung. Comunioblog legt euch vier Abwehrspieler ans Herz, die sich jetzt lohnen könnten. 

Jeremy Toljan (Borussia Dortmund, 3,92 Mio., 16 Punkte)

Dadurch, dass Lukasz Piszczek bis zur Winterpause ausfällt, rückt Toljan noch weiter in den Fokus. Im Grunde ist der Ex-Hoffenheimer nun der einzig verbliebene und fitte Außenverteidiger im Kader. Neben Piszczek fallen bekanntlich aktuell auch Erik Durm, Marcel Schmelzer und Raphael Guerreiro aus. 

Also wird Toljan in nächster Zeit so ziemlich jedes Spiel machen. Mit knapp vier Millionen ist sein Marktwert natürlich gerade schon recht hoch. Doch in dieser Situation sollte er noch weiter steigen – gute Leistungen vorausgesetzt. Aber daran scheiterte es ja zuletzt auch nicht. In vier Partien generierte er immerhin 16 Punkte. 

Niklas Moisander (Werder Bremen, 2,32 Mio., 10 Punkte)

Seit zwei Spieltagen ist der Abwehrchef und Vizekapitän wieder an Bord. Zwei Mal blieb Werder ohne Gegentor. Macht zehn Punkte für den finnischen Routinier. Moisander ist auch aus einem anderen Grund wichtig für Werder. Der Linksfuß ist für den Spielaufbau verantwortlich und soll nun mit Zlatko Junuzovic dem Offensivspiel wieder mehr Struktur verpassen.

Also wer noch einen unumstrittenen Stammspieler für relativ kleines Geld sucht, ist bei dem Bremer genau richtig. Und über eine löchrige Werder-Abwehr sollte man sich erst mal keine Gedanken mehr machen. Mit nur sieben Gegentoren stellen die Grün-Weißen aktuell eine der besten Defensivreihen der Liga. 

Die zehn besten Abwehrspieler nach Punkten pro Spiel

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Platz 10: Naldo (FC Schalke 04), 5,29 Punkte pro Spiel, BIldquelle: Imago, (Es wurden nur Spieler berücksichtigt, die in mindestens vier Partien bewertet wurden)

Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg, 1,06 Mio., 6 Punkte)

Wer einen etwas längeren Atem hat, sollte sich mal mit Kempf beschäftigen. Der U21-Europameister hat seine Muskelverletzung fast wieder auskuriert und dürfte demnächst wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Es ist natürlich nicht davon auszugehen, dass Trainer Christian Streich den Innenverteidiger sofort wieder reinwerfen wird, da er mit Philipp Lienhart und Caglar Söyüncü gute Alternativen hat, aber mittelfristig wird Kempf wieder Stammspieler sein. 

Und der Preis für den 22-Jährigen ist gerade schon sehr verlockend. Wenn ihr also rund eine Millionen über habt, ist es sicher kein grober Fehler, die ihn Kempf zu investieren. Eine Marktwertsteigerung ist allemal drin. 

Rick van Drongelen (Hamburger SV, 770.000, -2 Punkte)

Er war eine der Überraschungen des guten Hamburger Saisonstarts, dann verletzte sich der niederländische Youngster und auch beim HSV ging es bergab. Daraus jetzt einen Zusammenhang zu konstruieren, ist natürlich ziemlich weit hergeholt, aber van Drongelen hat sich, schneller als erwartet, als Hilfe erwiesen. 

Und das auf ungewohnter Position als Linksverteidiger. Denn eigentlich ist der Niederländer Innenverteidiger. Da Trainer Markus Gisdol das Vertrauen in Douglas Santos verloren hat und Gotoku Sakai dort auch keine Optimallösung darstellt, könnte van Drongelen nun direkt wieder in die Mannschaft rutschen. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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