Karim Bellarabi und Matija Nastasic lieferte sich im direkten Duell einen heißen Kampf.

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Am Anfang geht so gar nichts zusammen – und auf einmal läuft’s richtig rund. Wer kennt das nicht? So ist es auch bei unseren Kaufempfehlungen heute. Erst hatten sie die Scheiße (oder Verletzungen) am Schuh, aber nun zeigt das Formbarometer peu a peu nach oben.

Martin Hinteregger (FC Augsburg, Abwehr, 3,39 Mio., 26 Punkte)

Solider Saisonstart des Österreichers, der in den ersten acht Spielen 18 Punkte holte, ehe ihn dann einen Knöchel-OP ausbremste. Erst am 13. Spieltag feierte der Innenverteidiger dann sein Comeback. als er gegen den VfL Wolfsburg zur Pause eingewechselt wurde.

Nun ist Hinteregger wieder da und schwang sich in der Partie gegen den FSV Mainz gleich wieder zum Abwehrchef auf, hielt hinten den Laden dicht und sorgte so dafür, dass vorne Finnbogason und Gregoritsch ihre Arbeit in Ruhe verrichten durften. Mit 2,6 Punkten pro Spiel ist der 25-Jährige noch kein wirklicher Comunio-Überflieger. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Für den Preis ist Hinteregger allerdings mehr als nur eine Alternative für jeden Manager.

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Karim Bellarabi (Bayer 04 Leverkusen, Sturm, 3,66 Mio., 39 Punkte)

Am 2. Spieltag noch durfte Bellarabi von Beginn an ran, traf sogar beim 2:2 gegen Hoffenheim und holte starke elf Punkte in dieser Partie. Machte 17 aus den ersten beiden Partien. Alle dachte, dass der Flügelstürmer an seine Comunio-Monstersaisons 2014/15 und 2015/16 anknüpft. Doch weit gefehlt.

Bellarabi fiel in ein Leistungsloch, kam im neuen System von Heiko Herrlich nicht mehr klar und flog schließlich aus der Mannschaft. Zwischenzeitlich saß er zwei Mal hintereinander 90 Minuten auf der Bank. Doch nun scheint der Nationalspieler a.D. wieder am Start zu sein. In den letzten drei Partien wurde er stets eingewechselt und holte acht Zähler.

Auch wenn Brandt, Havertz, Bailey und Co. aktuell vielleicht die Nase vorne haben – Bellarabi kann es immer noch. Und vielleicht schlägt er zur Rückrunde dann wieder voll ein. So bedenkt: Einen Bellarabi bekommt man für diesen Preis in der Regel nicht.

Die Trainer der Bundesliga

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Andre Breitenreiter (Hannover 96), Punkteschnitt: 1,74, seit 20. März 2017 im Amt, Bildquelle: Imago

Mo Dahoud (Borussia Dortmund, Mittelfeld, 3,65 Mio., 28 Punkte)

Des einen Freud ist des anderen Leid. Wenn nicht im Fußball, wo sonst trifft der Spruch besonders gut zu? Auch wenn es sehr bitter ist, dass Mario Götze und Gonzalo Castro nun mit Sprunggelenksverletzungen wochenlang ausfallen, für Dahoud erhöht dies die Einsatzchancen. Auffällig ist vor allem: Wenn der 21-Jährige ran durfte, dann lieferte er auch.

28 Punkte in 352 Minuten Spielzeit, das ist ein beachtlicher Wert. Je nachdem wie Bosz nun die Ausfällt zu kompensieren versucht, könnte nun Dahouds große Stunde schlagen. Wenn der Coach an der Dreierkette festhält, könnte Dahoud den offensiveren Part der Doppelsechs übernehmen. Oder aber Dahoud gibt den Achter im 4-3-3, beide Rollen kann der U21-Europameister bestens ausfüllen.

Stammplatzduelle in der Bundesliga: Comunio-Stars zwischen Punkten und Ersatzbank
Thilo Kehrer und Matija Nastasic vom FC Schalke 04

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Matija Nastasic (FC Schalke 04, Abwehr, 3,07 Mio., 26 Punkte)

Der königsblaue Innenverteidiger hatte bis zum 7. Spieltag einen Stammplatz bei Domenico Tedesco, doch dann zwang ihn ein Knochenödem zur Pause. Vier Spiele verpasste der Serbe auf Schalke anschließend. Thilo Kehrer und Benjamin Stambouli vertraten Nastasic so gut, dass dieser seinen Stammplatz eigentlich verloren zuhaben schien. Bis, ja bis eben dieses denkwürdige Revierderby kam und Nastasic zur Pause eingewechselt wurde. Der Rest ist Geschichte.

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Autor: Florian Schimak

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