Kann man mal zugreifen: Aranguiz und Gomez

Rückkehrer überall und deshalb natürlich auch in unseren Kaufempfehlungen: Entweder holten ihre ehemaligen Arbeitgeber sie aus China zurück oder – noch exotischer – aus Wolfsburg. Und einer kehrt immerhin aus dem Lazarett zurück. Nur der vierte, den wir euch ans Herz legen, ist schon seit immerhin 12 Spielen da, wo er jetzt steht: In der Startelf der Bayern!

Anthony Ujah (FSV Mainz 05, Sturm, 3.440.000)

Lust auf ein Spekulationsobjekt? Der FSV Mainz 05 hat noch vor dem Transfer von Mario Gómez zum VfB Stuttgart und den Spekulationen um das Mkhitarian-Comeback beim BVB in Sachen Rückholaktion Nägel mit Köpfen gemacht und Anthony Ujah aus China zurück an den Bruchweg gelotst. Ujah, der in Mainz unter Thomas Tuchel gute Momente hatte aber keine große Rolle spielte, entwickelte sich später in Köln und bei Werder Bremen zu einem spannenden, durchaus erfolgreichen Bundesligastürmer und wechselte im Sommer 2016 für einen Haufen Geld nach China. Bei den Mainzern dürfte Ujah zunächst gesetzt sein und soll den Ballbesitz der 05er endlich mal zuverlässig in Tore veredeln.

Mario Gomez (noch VfL Wolfsburg, Sturm, 4.080.000)

Wenn der Schwabe investiert, dann denkt er sich etwas dabei: Und so darf man auch als Comunio-Manager davon ausgehen, dass der Marktwert von Mario Gómez in Kürze in die Höhe schnellen wird. Der hat eine desaströse Hinrunde mit einem bescheidenen Törchen hinter sich und wenn er sich im ersten Training bei seinem neuen Arbeitgeber nicht direkt verletzt, gibt es hier schnelle Marktwert-Gewinne abzugreifen. Und man darf davon ausgehen: Kriegt der Nationalstürmer seinen verschnupften Torriecher wieder frei, eskaliert der Marktwert noch im Januar so richtig. Goldgräberstimmung am Neckar!

Misstrauen bei Boateng und Co.: Die Marktwertverlierer der Woche – KW 51
Stark abgebaut: Gomez und Boateng von Wolfsburg und Frankfurt

Fünf mindestens zwischenzeitliche Comunio-Leistungsträger der Hinrunde befinden sich in dieser Woche unter den MW-Flops. Muss man bei Boateng, Gomez und Co. wirklich so pessimistisch sein?

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Sebastian Rudy (Bayern München, Mittelfeld, 3.560.000)

Super, wenn Marktwert und Output so gut zusammen passen: 38 Punkte, 3.560.000 – passt! Jetzt wird man einwenden: Ja, aber im Mittelfeld bei den Bayern, das ist doch ein sicherer Rotationskandidat. Ein Blick in die Statistik zeigt: Rudy ist eine Konstante im Bayern-Spiel, sowohl vor als auch nach dem Trainerwechsel. 12 benotete Spiele in der Hinrunde und die Aussicht auf reichlich Einsatzzeit in der heißen Phase der Saison: Wenn der Ex-Hoffenheimer spielt, punktet er zuverlässig. Und spätestens im März und April, wenn es so richtig ernst wird, werden sie in München alle reichlich spielen. Läuft Rudy in der Liga auf, liefert er Punkte. Brilliert er international, freut sich der Marktwert. So oder so: Für den Kurs ist der Münchener eine Bank!

Charles Aránguiz (Bayer Leverkusen, Mittelfeld, 3.960.000)

Trotz des zum Hinrundenfinale knapp verpassten Sprung auf Platz 2, ist die Herrlich-Truppe eine der positiven Überraschungen der ersten Saisonhälfte: Nach einem Stotterstart machte man sich unter dem Bayer-Kreuz auf einen Höhenflug, der trotz Standschwierigkeiten ins Pokalviertelfinale und auf Platz 4 in der Bundesliga führte. Warum also nicht mal einen Leverkusener ins Team holen? Charles Aránguiz würde sich da aktuell als Punktesammler und Spekulationsobjekt anbieten. Denn der Mittelfeldspieler war noch Ende November satte 5.490.000 wert, sammelte in 12 Spielen 38 Punkte – und verletzte sich dann. Zuletzt befand sich der Chilene im Aufbautraining und dürfte zum Rückrundenstart wieder eine Option sein. Und dann geht es auch mindestens mit dem Marktwert wieder nach oben.

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Autor: Till Erdenberger

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