Anastasios Donis ist wieder fit und will beim VfB Stuttgart wieder stürmen.

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Nicht immer müssen bei den Kaufempfehlungen die aktuell heißesten Spieler angepriesen werden. Manchmal ist es auch sinnvoll, mit mehr Weitsicht zu agieren. Daher haben wir in der heutigen Ausgabe auch tatsächlich einen Kölner dabei. Außerdem: Zwei Griechen und ein konstanter Sinsheimer.

Pavel Kaderabek (TSG Hoffenheim, Abwehr, 2,12 Mio., 22 Punkte)

Die letzten vier Partien liefen für den Tschechen alles andere als gut. Am 10. Spieltag musste Kaderabek nach 50 Minuten mit einer Knieverletzung vom Platz, das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ging mit 1:3 verloren und der 25-Jährige war danach erstmal außen vor. Die Spiele gegen Köln und die Eintracht verpasste er aufgrund seiner Außenbandprobleme und in Hamburg saß er dann 90 Minuten auf der Bank.

Zuvor kam Kaderabek in fast jedem Spiel von Beginn an zum Einsatz, im Rotationsprinzip von Julian Nagelsmann war er sowas wie eine Konstante und auch in Sachen Comunio gab’s für ihn nie Minuspunkte. Nun war er am vergangenen Wochenende zurück – und siehe da, die TSG fiedelt RB Leipzig mal so mit 4:0 ab. Natürlich überzeugte auch Kaderabek mit vier Punkten, womit einer nun wieder erfolgreiche Hinrunde nicht mehr im Weg stehen dürfte.  

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Sehrou Guirassy (1. FC Köln, Sturm, 2,10 Mio., 21 Punkte)

Einen Stürmer vom Effzeh zu einer Kaufempfehlung zu machen ist natürlich gewagt, klar. Aber: Wer nicht, der nicht gewinnt. Zum einen ist Guirassy einer der wenigen, die bei den Kölnern in den letzten Wochen so etwas wie Torgefahr ausstrahlen und zum anderen ist mit Stefan Ruthenbeck nun ein Trainer in Köln, der bekanntlich auf die Jungen setzt, war er doch zuletzt U19-Trainer des Effzehs.

Witzigerweise ist Guirassy aktuell auch der teuerste Akteur bei den Geißböcken, also sowas wie der Star. Vielleicht gelingt es ja dem neuen Coach, den Bock umzustoßen (die Metapher musste sein) und die Kölner kommen mit Ruthenbeck und Knipser Guirassy wieder in die Erfolgsspur. Auszuschließen ist das nicht – immerhin traf der Youngster am Wochenende doppelt und holte starke zwölf Zähler.

Die Top-Elf des 14. Spieltags

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Tor: Koen Casteels (VfL Wolfsburg) - 8 Punkte | Bildquelle: Imago

Panagiotis Retsos (Bayer 04 Leverkusen, Abwehr, 2,37 Mio., 18 Punkte)

Im Sommer wurde er aufgrund seiner Vielseitigkeit als die personifizierte Viererkette angekündigt. Blöd nur, dass die Werkself inzwischen mit Dreierkette agiert. Zum Glück ist der junge Grieche aber so flexibel, dass er auch das beherrscht und in den kommenden Wochen den gesperrten Wendell ersetzen könnte.

Zwar war er zuletzt nur Einwechselspieler, gegen den BVB kam er auch erst zur Pause, doch das dürfte sich nun ändern.Mit Stuttgart, Werder und Hannover hat die Elf von Heiko Herrlich ein Restprogramm, das durchaus machbar ist und was somit auch Retsos Punkte bringen dürfte.

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Anastasios Donis (VfB Stuttgart, Sturm, 2,21 Mio., 27 Punkte)

Als selbst der kicker im Sommer den Witz brachte du davon sprach, dass der VfB nun seinen A. Donis hätte, war eigentlich klar, dass der junge Grieche kein normaler Stürmer ist. Diesen Ruf bestätigte er auch. Nicht ganz pflegeleicht, einen gewissen Hang zum Abheben und die eine oder andere Disziplinlosigkeit brachten Donis am Anfang ein paar Probleme ein.

Am 8. Spieltag platze aber dann sein Knoten und Donis traf erstmals in der Bundesliga. Richtig bitter war dann allerdings, dass er sich in der Woche darauf im Training eine Schultereckgelenksprengung zuzog und erst einmal für Wochen ausfiel. Doch am Wochenende gegen Werder gab er nun wieder sein Comeback, 33 Minuten durfte er ran. Da Daniel Ginczek in diesem Jahr nicht mehr fit wird und Simon Terodde derzeit etwas außen vor ist, besteht die Möglichkeit, dass der 21-Jährige gleich wieder seinen Stammplatz bekommt.

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Autor: Florian Schimak

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