imago/Eibner

Foto: © imago / Eibner

Zehn Mal in Folge ungeschlagen, in jedem Spiel mindestens einmal getroffen, dazu 13 verschiedene Torschützen: Leverkusen legt Bestwerte hin und ist der Gewinner unter den Verfolgern.

Obwohl in der Tabelle aktuell „nur“ fünfter, stellt die Werkself mit 666 Punkten den drittstärksten Kader bei Comunio. Wir werfen einen tieferen Blick in den vielversprechenden Kader.

Tor: Leno noch sehr durchwachsen

Diese Ausbeute liegt jedoch nicht an dem Mann im Kasten. Obwohl Bernd Leno ohne Zweifel zu den besten seiner Zunft gehört,  ist es bislang vielleicht seine schwächste Saison. Vor allem zu Beginn der Spielzeit sammelte er ordentlich Minuspunkte, liegt deshalb beim Torhüter-Ranking nur auf Platz 14 – hinter Timo Horn vom Tabellenletzten Köln. Doch der Trend zeigt bei Leno stark nach oben: Gegen Stuttgart gab es mit acht Punkten am 15. Spieltag die Saisonbestleistung.

Abwehr: Sven Bender und Tah überragend

In der Innenverteidigung  kann Heiko Herrlich auf das überragende Duo Sven Bender/Jonathan Tah bauen. Beide befinden sich in den Top-10 der besten Abwehrspieler und kommen gemeinsam auf 130(!) Punkte. Weniger Ertrag bringen hingegen die Außenverteidiger. Benjamnin Hernichs hat nach seiner guten Debütsaison mächtig an Leistung eingebüßt (17 Punkte), auf der anderen Seite kämpft sich der eigentlich solide Wendell (17 Punkte) von Sperre zu Sperre. Mit Panos Retsos gibt es immerhin noch einen Spieler, der sowohl außen als auch innen spielen kann und mit 2,2 Punkten pro Partie einen guten Schnitt hinlegt.

HSV im Comunio-Check: Alles Jann-Fiete, oder watt!?
Jann-Fiete Arp ist der Hoffnungsträger beim Hamburger SV.

Beim Hamburger SV läuft’s – mal wieder – nicht wirklich rosig in dieser Spielzeit. Einem ordentlichen Start folgte eine Sieglosserie. Wer überzeugte bislang und von wem sollte man lieber die Finger lassen.

weiterlesen...

Defensives Mittelfeld: Vier gleichwertige Optionen

Sehr interessant die Optionen auf der Sechs: Mit Lars Bender, Dominik Kohr, Charles Aranguiz und Julian Baumgartlinger gibt es gleich vier nahezu gleichwertige Spieler, die sich aufdrängen. Alle kosten zwischen 2,5 und 4,5 Millionen und haben zwischen 24 und 38 Punkte eingefahren. Lars Bender spielt, wenn er fit ist, zumindest immer. Im Zweifel auch als Rechts- oder Innenverteidiger. Einen Stammplatz konnte sich zuletzt auch Dominik Kohr erarbeiten, der zwar der preisgünstigste dieses Quartetts ist, jedoch auch nicht als Punktemonster (2,4 pro Spiel) in Erscheinung tritt. Julian Baumgartlinger, zuletzt meist von der Bank kommend, weist da pro Spiel eine weit bessere Quote auf (3,75).

Offensive: Bailey überragt alle – Havertz im Kommen

Etwas weiter vorne scheint Kai Havertz langsam in die Gänge zu kommen. Der Youngster hatte es unter Herrlich zunächst schwer, war aber in den letzten sieben Spielen immer in der Startelf zu finden. 2 Punkte pro Spiel sind noch weit unter seinem Anspruch, zehn Zähler gegen Stuttgart zeigten zuletzt aber einen deutlichen Aufwärtstrend. Schwer zu fassen ist hingegen Admir Mehmedi: Viele Leverkusen-Fans wundern sich, wie oft der Schweizer in der Startelf steht und auch bei Comunio punktet er mit 4,56 Punkten pro Spiel so gut, dass er in dieser Statistik auf Platz 12 aller Bundesliga-Stürmer liegt.

Die Top-Elf des 15. Spieltags

Bild 1 von 11

Tor: Philipp Tschauner (Hannover 96) - 8 Punkte | Bildquelle: imago

Noch besser ist da nur Mannschaftskamerad Leon Bailey mit 6 Punkten pro Spiel. Der Jamaikaner schießt aktuell mächtig durch die Decke, bereitete gegen Stuttgart zwei Treffer mustergültig vor und hat bereits atemberaubende 72 Punkte auf dem Konto. Damit liegt er weit vor Mannschaftskamerad Julian Brandt (47 Punkte), der irgendwie nicht so richtig in die Saison kommt und trotz der starken Form der Werkself zuletzt viermal in Folge keine Punkte einfahren konnte. Ähnlich stark wie Bailey präsentiert sich sonst nur noch Kevin Volland (69 Punkte), aktuell sogar noch deutlich teurer als Bailey.

Die Verlierer: Alario, Bellarabi, Kießling

Die enorm starke Offensive fordert natürlich auch seine Opfer. So haben Neuzugang Lucas Alario, Karim Bellarabi und Stefan Kießling längst ihren Stammplatz verloren. Während es Kießling in seiner letzten Saison nur noch selten in den 18-er Kader schafft, kommen Alario und Bellarabi nicht mehr über den Status des Jokers hinaus. Immerhin kann Bellarabi in seinen wenigen Spielminuten noch mit einem ordentlichen Punkteschnitt von 3,67 glänzen. Hier bleibt Alario im Vergleich blass (2,86).

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Karol Herrmann

Alle Beiträge von Karol Herrmann »