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Einige Akteure, die in der Hinrunde durchaus zu überzeugen wussten,bekommen pünktlich zum Jahreswechsel den großen Kater. Darunter befindet sich auch der große Shootingstar der Liga.

Stand der Marktwerte; 2.1.2018

Max Meyer (Schalke 04, Mittelfeld, 4.630.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 14,9 %)

Seit ihn Domenico Tedesco auf die ungewohnte Sechser-Position beordert hat, ist Max Meyer vom Sorgenkind zum Schalker Hoffnungsträger geworden. Meyer ist ohne Zweifel einer der großen Gewinner der Hinrunde. Comunio-Manager könnte aber die Meldung verschreckt haben, dass Meyer eine mögliche Vertragsverlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags weiterhin hinauszögert. Ergebnis: offen. Außerdem hat Meyer bei Comunio mit 36 Punkten bislang noch nicht die große Ausbeute eingefahren, für viele möglicherweise auch ein Grund, den 22-Jährigen dem Transfermarkt zu überlassen.

BVB-Offensive legt zu: Die Marktwertgewinner der Woche – KW 1
Auf der Bank: Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang

Zwei Dortmunder Kumpels und zwei Rückkehrer schaffen zum Jahresbeginn den größten Sprung bei den Marktwerten. Aber auch der beste Abwehrspieler legt noch einmal ordentlich zu.

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Raffael (Borussia Mönchengladbach, Sturm, 8.660.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 8,1 %)

Mit 760.000 Verlust ist Raffael etwas überraschend der zweitgrößte Verlierer der Woche. Der Doppelpack und die 18 Punkte am 17. Spieltag gegen Hamburg sollten alle, die auf den Brasilianer bauen, doch mit einem guten Gefühl in die Winterpause entlassen haben. Neben einzelnen Glanzleistungen gab es beim 32-Jährigen aber auch immer mal wieder schwächere Phasen in der Hinserie zu betrachten. Dass Gladbach offensichtlich noch auf der Suche nach einem Mittelstürmer ist, hier wird etwa Mark Uth genannt, dürfte Raffael nicht unbedingt in die Karten spielen.

Jan-Fiete Arp (Hamburger SV, Sturm, 3.220.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 17,9 %)

Die erste Euphorie um das vielleicht größte deutsche Sturmtalent ist ein wenig verpufft. Nach seinen beiden phänomenalen Toren ist Fiete Arp seit nunmehr sechs Spielen torlos, ging dabei gleich viermal mit Minus vom Platz. Natürlich wird der 17-Jährige beim HSV jetzt auch nicht im Minutentakt mit Vorlagen beliefert. Und so brach auch sein Marktwert, der zwischenzeitlich bei knapp 6 Mio. lag, ordentlich ein. Arp hat nach Dortmund Philipp in diesem Monat am meisten an Marktwert eingebüßt.

Die zehn besten HSV-Spieler der Hinrunde 17/18

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Platz 10: Nicolai Müller, Mittelfeld, 10 Punkte in einem Spiel | Bildquelle: Imago

Thomas Müller (Bayern München, Sturm, 9.430.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 6,7 %)

Er kommt einfach nicht so richtig in Schwung, das muss man einfach so sagen. Müller spielt zwar irgendwie eine ordentliche Saison, hat immerhin auch schon sechs Assists geliefert, doch 36 Punkte können für einen Mann, der meist über 10 Mio. kostet, ja wohl nicht zufriedenstellen. Es sieht derzeit auch leider danach aus, als würde Müller seine schlechteste von bislang acht Comunio-Saisons spielen, es sei denn er legt noch mindestens 71 Punkte aufs Parkett. Und so verwundert es wenig, wenn der Ur-Bayer zu Jahresbeginn unter die 10-Mio-Grenze fällt.

Daniel Didavi (VfL Wolfsburg, Mittelfeld, 7.860.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 7,7 %)

Didavi war mit fünf Toren und sechs Vorlagen Wolfsburgs bester Torschütze und Vorlagengeber in der Hinrunde. In den letzten drei Spielen war der Akku des 27-Jährigen dann aber leer. Keine Torbeteiligung, dafür -8 Punkte gab es für ihn zum Jahresabschluss. Didavi musste obendrein noch den Titel als bester Mittelfeldspieler der Hinrunde an Arturo Vidal abgeben. Ein Grund für so Manchen, sich vom Wolfsburger zu trennen.

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Autor: Karol Herrmann

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