Foto: ©imago/Chai von der Laage
Die Qualifikation wurde in beeindruckender Manier gemeistert. Zehn Siege in zehn Spielen gab es noch nie. Und auch die Zahl der eingesetzten Spieler ist ein Rekord. Jogi Löw setzte gleich 37 Akteure ein. Das zeigt wieviel Auswahl der Bundestrainer mittlerweile hat. Comunioblog schätzt die Chancen aller Spieler ein. Im dritten Teil geht es um die defensiven Mittelfeldspieler.

Dabei wurden alle Nationalspieler, die in den letzten 24 Monaten für die DFB-Auswahl nominiert wurden. berücksichtigt und in die vier Kategorien „Sicher dabei“, „Gute Chancen“, „Wackelkandidaten“, „Kaum Chancen“ eingeteilt. Dazu kommen mögliche Überraschungskandidaten.

Defensives Mittelfeld

Sicher dabei

Toni Kroos: Der Sechser ist sicher gerade der beste deutsche Spieler überhaupt. Mit Real Madrid gewann er zwei Mal in Folge die Champions League. Kein Spieler ist im Team ist höher dekoriert. Er ist das Gehirn im deutschen Spiel. 

Sami Khedira: Bei Juve eine absolute Bank und doch ist sein Stammplatz im DFB-Team in Gefahr. Denn die Konkurrenz ist groß und übt eine Menge Druck auf den Routinier aus. Um seine Teilnahme muss er aber keinesfalls bangen. Die ist gesichert. 

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23 Plätze, mindestens 46 Kandidaten! Jogi Löw hat eine unfassbare Auswahl und muss sich im Mai entscheiden. Comunioblog wirft einen Blick in alle Mannschaftsteile und startet im Tor und bei den Außenverteidigern.

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Gute Chancen

Sebastian Rudy: Sein Standing bei Joachim Löw war schon immer gut, nun hat er aber auch die breite Öffentlichkeit überzeugt. Erst mit einer bärenstarken Saison in Hoffenheim und dann mit überzeugenden Leistungen nach seinem Wechsel zu den Bayern. 

Emre Can: Einen Spielertyp wie Can hat Löw sonst nicht in seinem Kader. Der Liverpooler geht immer mit vollem Einsatz zu Werke, ist defensiv kompromisslos und offensiv denkend. Zudem besitzt er Leaderfähigkeiten. Auch er dürfte dabei sein. 

Leon Goretzka: Beim Confed-Cup ging sein Stern beim DFB endgültig auf und auch in den Spielen danach setzte der Bundestrainer auf Goretzka. Von seiner Spielweise erinnert er an den jungen Lothar Matthäus. Löw bringt ihn gerne offensiver, aber eigentlich ist er ein Achter. 

Wackelkandidaten

Ilkay Gündogan: Ein gesunder Gündogan ist sogar ein Kandidat für die Startelf, aber leider war der City-Spieler zu häufig verletzt. Aktuell kämpft er sich nach einem Kreuzbandriss wieder ran. Sollte er bis zur WM in Form kommen, dürfte er sicher dabei sein. Ansonsten gibt es genug Alternativen. 

Julian Weigl: Auch Weigl kämpft nach seinem Knöchelbruch um den Anschluss. Zuvor war er eigentlich fester Bestandteil der deutschen Rotation. Doch bei der Konkurrenz ist längst nicht in Stein gemeißelt, dass Weigl automatisch wieder dabei ist. Zumal ihm die Zukunft gehört. 

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Kaum Chancen

Diego Demme: Der Leipziger wurde etwas überraschend für den Confed-Cup nominiert, musste dann aber verletzungsbedingt passen. Danach wurde er nicht mehr nominiert und auch wenn Demme bei RB ein Leistungsträger ist, wird der Weg zurück ins DFB-Team äußerst schwierig. 

Christoph Kramer: Auch Kramer war zuletzt häufig verletzt, kämpfte zudem in der Vorsaison um seine Form. Aktuell sind andere besser und so dürfte es für ihn schwer werden, sich erneut in den WM-Kader zu spielen. Vielleicht gelingt ihm ja wieder eine Last-Minute-Nominierung. 

Teil I: Die Torhüter und Außenverteidiger

Teil II: Die Innenverteidiger

Teil III: Das denfensive Mittelfeld

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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