Meisterschale Bundesliga

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Der Start der Bundesliga-Saison rückt immer näher und damit auch der Kampf gegen die Freunde, die Mitspieler und Arbeitskollegen. Ihr wollt dieses Mal nicht wieder hinterlaufen, sondern endlich mal Comunio-Meister werden? Comunioblog hat 10 Tipps, die Euch auf eurem Weg zum Titel helfen sollten! 

1. Struktur der Mannschaft

Comunio bietet eine Vielzahl von Aufstellungsmöglichkeiten (fünf in der Basic-Variante, elf als Pro-Player). Doch wie solltet ihr euren Kader am besten zusammenstellen? Viele werden jetzt denken, dass ihr mit möglichst vielen Stürmern spielen solltet, schließlich machen diese in der Regel die Tore. Aber in Zeiten von Ein-Stürmer-Systemen sind Angreifer bei Comunio rar und vor allem teuer. Von daher macht es Sinn auf ein breites Mittelfeld zu setzen und dieses mit offensivstarken Spielern zu versehen. In der Verteidigung solltet ihr eher Innenverteidigern vertrauen. Die punkten tendenziell besser als Außenverteidiger. Es gibt natürlich immer Ausnahmen und häufig sind es auch nur Trends, aber mit der Taktik fahrt ihr sicher nicht so schlecht.

2. Torhüter

Erst ein mal vorweg: Ein Torhüter gewinnt im Normalfall nicht die Meisterschaft. Daher solltet ihr hier nicht zu viel Geld ausgeben. In der Vorsaison holte der beste Keeper im Schnitt 4 Punkte pro Spiel, der zwölftbeste kam immer noch auf 2,94 Punkte. Manuel Neuer, der kaum Bälle aufs Tor bekommt und sich dementsprechend wenig auszeichnen kann, hatte nur einen Schnitt von 2,71 Punkten pro Spiel. Ihr seht schon, das ist alles nicht die Welt. Investiert das Geld daher besser in Offensivspieler.

Kleiner Tipp: Wer mit Ersatzspielern spielt, sollte immer den Ersatzkeeper ins Tor stellen und die Nummer 1 auf die Bank setzen. Im Normalfall erhaltet ihr trotzdem die Punkte des Stammkeepers, weil der schließlich in die Wertung rutscht. Sollte sich eure Nummer 1 aber mal eine Notbremse leisten und vom Platz fliegen, zählt euer Ersatzkeeper und ihr vermeidet die Minuspunkte für den Platzverweis des Stammkeepers. Clever, oder?

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3. Elfmeterschützen

Schaut euch bei den Teams um, wer die Elfmeter schießt. Einfachere Punkte könnt ihr nicht bekommen. Bestes Beispiel ist Paul Verhaegh. Der Außenverteidiger von Augsburg hat in den letzten beiden Spielzeiten insgesamt 12 Elfmeter verwandelt. 36 Punkte, die ihr für kleines Geld mitnehmen könnt.

4. Kader nicht aufblähen

Ich weiß, es ist verlockend sein Team breit aufzustellen und immer ein paar Talente oder verletzte Spieler in der Hinterhand zu haben. Aber achtet darauf, dass nicht zu viel Kapital brach liegt. Ihr solltet darauf schauen, dass möglichst ein Großteil eures Gesamtmarktwertes wirklich am Spieltag auch in eurer Aufstellung steht. Wie viele Talente schaffen in einer Saison wirklich den Durchbruch? Nicht so viele. Und auch bei verletzten Spielern dauert es häufig lange bzw. länger, bis sie wirklich wieder eine Alternative sind. Selbst wenn ihr sie aufgrund ihrer Verletzung günstig einkaufen konntet, bleibt immer das Risiko, Geld unnötig lange gebunden zu haben.

5. Verletzte nicht durchschleppen

Der Klassiker! Ihr kauf zu Saisonbeginn für richtig viel Geld einen Stürmer und der verletzt sich gleich im ersten Saisonspiel. Eine wochenlange Pause ist die Folge! Was tun? Verkaufen! Natürlich habt ihr eine Menge Kohle versenkt, aber versucht trotzdem, den Schaden so klein wie möglich zu halten. Nehmt das Geld, das ihr noch bekommen könnt und tauscht den Spieler aus. Verletzt auf der Bank bringt er euch gar nichts und aus ein paar Wochen werden schnell ein paar Wochen mehr. Wiedereingewöhnungszeit und mögliche Rückschläge nicht inbegriffen.

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6. Analysiert den Spieltag

Es schadet sicher nie, nicht blind einfach am Freitag die altbewährten elf Spieler aufzustellen. Gegen wen muss euer Stürmer am Wochenende ran? Spielt dein Regisseur auswärts? Muss dein Innenverteidiger gegen die Bayern? Das sind alles Faktoren, die bei eurer Aufstellung eine Rolle spielen sollten. So lassen sich absehbare Minuspunkte häufig vermeiden.

7. Die Mischung macht’s

Keine Frage, mit einem reinen Team aus Bayern-Spielern wird es wahrscheinlich für die Meisterschaft reichen. Das ist aber sicher nicht realistisch. Daher gilt es eine gute Mischung zu finden. Von mehr als drei Spielern aus einem Team würde ich absehen, wenn sie nicht gerade in München oder Dortmund unter Vertrag stehen. Schaut euch am besten bei Teams im oberen Drittel um. In der Kategorie unter den Spitzenteams lassen sich häufig konstante Punktesammler für weniger Geld finden. Aber Vorsicht vor der Europapokal-Rotation! Viele Trainer mischen vor oder nach internationalen Spielen gerne mal die Aufstellung durch. Bei den Bayern oder dem BVB passiert dies allein schon aufgrund des breiten Kaders.

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8. Don’t trust the hype

Es geht ganz schnell! Ein Team verpflichtet ein neues Supertalent und gleich stürzen sich alle Comunio-Spieler auf den potenziellen neuen Star, aber hinterher kommt häufig das große Erwachen. Anpassungsprobleme, Eingewöhnungszeit, Konkurrenz und plötzlich ist das Supertalent doch gar nicht mehr so super. Der Marktwert ist im Eimer und ihr habt den Kollegen nun an der Backe. Vertraut lieber Spielern, die sich schon in der Bundesliga bewiesen haben.

9. Keine Holzhacker und Hitzköpfe

Ihr wisst, welchen Spielertyp ich meine. Nach zehn Minuten die erste Gelbe Karte wegen Meckerns, 15 Minuten später dann ein Frustfoul und das war es. Fast jede Mannschaft besitzt so einen Spieler, der zu jeder Zeit ausrasten kann. Lasst die Finger von solchen Zeitbomben! Die spielerische Klasse kann dieses Risiko nur selten aufwiegen. Bei Arturo Vidal könnt ihr es riskieren, bei Granit Xhaka war es auch einen Versuch wert, aber ansonsten Finger weglassen! Ihr ärgert euch nur!

10. Achtung vor großen Turnieren

Lasst euch nicht von Turnierleistungen blenden! Häufig ist es sogar ein Nachteil, wenn ein Spieler im Sommer ein Turnier spielen musste, anstatt regenerieren zu können. Der Spieler verpasst zudem noch wichtige Teile der Vorbereitung. Gerade Shootingstars, die das erste Mal ein Turnier mit der Nationalmannschaft absolvieren, fallen häufig in der Folgesaison in ein Loch. Und dann gibt es da noch den bösen Afrika-Cup. Alle zwei Jahre brechen den Bundesliga-Klubs im Januar ihre afrikanischen Spieler weg, weil sie den Kontinentalwettbewerb in ihrer Heimat spielen (müssen). Neben der Verletzungsgefahr sind dort auch häufig Reisestrapazen ein Faktor. Auch hier brauchen die Spieler meistens danach einige Zeit, um wieder in Topform zu kommen.

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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