Stefan Bell, FSV Mainz 05

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Es hat in dieser Saison ziemlich lange gedauert, bis die ersten Spieler nach fünf Gelben Karten ein Spiel zusehen müssen. Am elften Spieltag erwischte es dann gleich drei Profis. Für den FSV Mainz kommt es besondert dicke. Comunioblog schaut, wer die Gelbsünder ersetzen könnte.

Omar Mascarell (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 1,42 Mio.)

Mit einem ziemlich rüden Foul gegen Max Kruse hatte sich Mascarell seine Sperre redlich verdient. Der Sechser muss nun eine Woche zusehen und fehlt im Spiel gegen Borussia Dortmund. Am wahrscheinlichsten ist es, dass Routinier Makoto Hasebe aus der Dreierkette vor ins Mittelfeld rückt und dort den zweiten Sechser neben Szabolcs Huszti bekleiden wird. Dort agierte er auch in seinen ersten sechs bewerteten Einsätzen und heimste solide 18 Punkte ein.

Die Planstelle, die in der Innenverteidigung frei wird, dürfte Michael Hector (650.000) übernehmen. Der Jamaikaner, der sich etwas ungestüm in seinen ersten beiden Einsätzen jeweils Platzverweise einhandelte, verlor daraufhin seinen Stammplatz, rehabilitierte sich aber mit Kurzeinsätzen. In drei bewerteten Einsätzen kommt er immerhin auf 7 Punkte. Eine weitere Alternative wäre Slobodan Medojevic, aber der Sechser stand noch keine Sekunde in dieser Saison auf dem Rasen.

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Stefan Bell (FSV Mainz 05, Abwehr, 2,25 Mio.)

Der Mainzer Abwehrchef ließ in der ersten Halbzeit gegen Freiburg Gegenspieler Florian Niederlechner auflaufen. Die Folge war die fünfte Verwarnung und einen freien Sonntag. Das Auswärtsspiel bei der Hertha verpasst Bell. Dafür darf er sehr wahrscheinlich am Donnerstag in der Europa League gegen St. Etienne ran, ein Spiel in dem er sonst wohl geschont worden wäre.

Trainer Martin Schmidt hat nun die Wahl zwischen Niko Bungert, Alexander Hack und Leon Balogun. Da in der Mainzer Innenverteidigung eigentlich nur Bell gesetzt ist und ansonsten das Rotationsprinzip herrscht, kann man fast davon ausgehen, dass der Innenverteidiger, der in der Europa League draußen sitzt, am Sonntag spielen wird.

Geht man nach den Saisoneinsätzen in der Bundesliga müsste das Duo eigentlich Balogun/Hack heißen, aber Bungert brachte sich mit seinem Tor gegen Freiburg in Erinnerung. Hack punktete aus dem Trio am besten (24 Punkte in fünf Einsätzen). Ganz schwierige Kiste, aber Comunioblog geht von dem genannten Duo aus und rechnet damit, dass Bungert zusammen mit Bell gegen St. Etienne auflaufen wird. Der Kollege Jan Welle sieht dagegen in seiner Mainzer Kaderanalyse leichte Vorteile für das Duo Bungert/Balogun.

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Daniel Brosinski (FSV Mainz 05, Abwehr, 1,74 Mio.)

Bell ist nicht der einzige, der am Sonntag die Füße hochlegen kann. Auch Allrounder Brosinski erwischte es am letzten Spieltag. Bisher kam er in zehn von elf Spielen zum Einsatz, nur am achten Spieltag schaute er zu. 34 Punkte sind ein sehr ordentlicher Wert. Brosinski besticht vor allem durch seine Vielseitigkeit. Der Rechtsverteidiger kam in dieser Saison erst zweimal auf seiner Stammposition zum Einsatz, ansonsten spielte er entweder im defensiven Mittelfeld oder links hinten.

Das heißt auch, dass es gar nicht so leicht ist, einen wirklichen Ersatz für Brosinski auszumachen. Vielmehr wird es darauf hinauslaufen, dass Gaetan Bussmann (links) und Giulio Donati (rechts) in jedem Fall am Sonntag auflaufen werden. Im defensiven Mittelfeld hat Schmidt auch ohne Brosinski genügend Alternativen. Die Stammkräfte sind hier Fabian Frei und Jean-Philippe Gbamin.

Gelbsperren drohen: Maximilian Arnold, Jhon Cordoba, Marco Fabian, Nicolas Höfler, Benedikt Höwedes, Sebastian Rudy, Gotoku Sakai, Caglar Söyüncü, Markus Suttner (alle vier Verwarnungen)

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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