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Im Niedrigpreissektor gibt es so manchen heißen Tipp. Offensichtlich haben die Manager diesen fünf Spielern aus Hannover, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt noch nicht allzu viel zugetraut. Comunioblog dafür umso mehr.

Waldemar Anton (Hannover 96, Mittelfeld, 1.870.000, 10 Punkte)

Im Überraschungsteam aus Niedersachsen ist Waldemar Anton nicht nur Stammspieler, sondern auch absoluter Leistungsträger. Und der U21-Nationalspieler ist noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt. Im defensiven Mittelfeld hat er 2017/18 bislang noch keine Sekunde verpasst und daran sollte sich auch in naher Zukunft nichts ändern, obwohl es mit Bakalorz, Schwegler und Schmiedebach durchaus Konkurrenz auf seiner Position gibt.

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Im Mittelfeld ist der eigentlich gelernte Innenverteidiger aber ohnehin besser aufgehoben, kommen seine Fähigkeiten im Spiel nach vorne hier doch weitaus besser zur Geltung. Und ganz nebenbei ist Anton dann ja auch noch für ein paar Saisontore gut. Also noch schnell an dieser Stelle empfehlen, denn schon in Kürze wird der Hannoveraner weit mehr als 2 Millionen kosten.

Gideon Jung (Hamburger SV, Mittelfeld, 1.570.000, 10 Punkte)

Wer es bei Comunio in der Vergangenheit mit Jung probiert hatte, dürfte sich jetzt wundern, denn in der letzten Saison brachte es der 23-Jährige auf stolze 10 Minuspunkte. Aktuell profitiert aber wohl kaum ein Bundesligaspieler so sehr vom neuen Bewertungsschlüssel. Jung hat nach vier Spieltagen also schon 20 Punkte mehr als 2016/17.

Dass sein Marktwert noch recht gering ist, sollte ein Indiz dafür sein, dass die Comunio-Manager noch immer ein wenig an Jung zweifeln. Also schnell zuschlagen, denn aktuell gibt es unter den besten 100 Feldspielern keiner der so wenige kostet wie der Hamburger. Und der hat sich jetzt einigermaßen überraschend einen Platz in der HSV-Innenverteidigung gesichert und damit einen  Mergim Mavraj erst einmal auf die Bank verdrängt.

Alexander Esswein (Hertha BSC, Sturm, 1.410.000, 9 Punkte)

Beachtlich: Der 27-Jährige spielt schon seine neunte Comunio-Saison, so richtig durchstarten konnte er bis dato aber noch nie. Gute Ansätze waren schon immer zu erkennen, 63 Punkte aber das Maximum in einer Saison. Dieses Jahr könnte sich das aber ändern.

Esswein ist im besten Fußballeralter angekommen und hat nach anfänglicher Skepsis auch Pal Dardai überzeugt. Inzwischen hat er die Flügelposition verlassen und eine neue Heimat im Sturmzentrum bzw. als Halbstürmer gefunden. Und dann muss auch schon mal einer wie Vedad Ibisevic auf die Bank. Esswein zahlte das Vertrauen jüngst gegen Hoffenheim mit einem Tor und sieben Comunio-Punkten zurück und bietet aktuell ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis im Angriff.

Jorge Mere (1. FC Köln, Abwehr, 1.630.000, 2 Punkte)

Man bewegt sich schon auf dünnen Eis, wenn man in diesen Tagen einen Kölner Verteidiger empfiehlt. Bei Jorge Mere lohnt sich jedoch ein etwas genauerer Blick. Zwar war der Spanier beim Debakel gegen Dortmund auch nicht an jedem Gegentreffer unbeteiligt, im desolaten Kölner Team zählt er aber zweifelsohne zu den Lichtblicken.

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Im Gegensatz zu Dominique Heintz und Frederik Sörensen kann Mere nämlich auch einen gepflegten Ball nach vorne spielen. Das nennt man dann heute wohl eine gute Packing-Rate. Im Ansatz hat das schon was von seinem Landsmann Marc Bartra und dürfte für die Kölner Mannschaft gerade nach der Verletzung von Jonas Hector ein enorm wichtiges Kriterium sein. Und mal in die Glaskugel geschaut: Es müsste schon viel falsch laufen, wenn dieses Talent in einigen Jahren nicht bei einem (noch) ambitionierteren Verein spielen wird.

Carlos Salcedo (Eintracht Frankfurt, Abwehr, 1.640.000, 6 Punkte)

Mit Frankfurter Verteidigern, sei es David Abraham (20 Punkte), Simon Falette (10) oder gar Jetro Willems (24) liegt man derzeit ohnehin goldrichtig. Noch etwas unbeachtet ist dabei Carlos Salcedo, der die ersten beiden Spiele noch wegen Trainingsrückstands verpasste.

In der Frankfurter Hintermannschaft ist der 13-malige mexikanische Nationalspieler aber mit Sicherheit der Mann mit den größten Anlagen. Im Schnitt holte Salcedo bisher gute drei Punkte pro Partie. Interessant dürfte auf lange Sicht aber die Frage sein, wer sich bei den Hessen einen Stammplatz erarbeitet. Neben dem gesetzten Abraham gibt es für Falette, Hasebe und eben Salcedo nur noch maximal zwei Plätze in der Dreierkette. Spielt Niko Kovac mit Viererkette, so wie in der 2. Halbzeit gegen Augsburg, sogar nur einen. Aber wir wagen mal die Prognose: Auf Dauer hat Salcedo hier die besten Karten.

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Autor: Karol Herrmann

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