Ivan Klasnic im Mai 2004 mit einer Meisterschale aus Pappe nach dem 3:1-Erfolg über den FC Bayern.

Foto: © imago / MiS

Fast 15 Jahre ist es inzwischen her, dass Ivan Klasnic Comunio rockte. In Werder Bremens Meistersaison 2003/2004 und in der Spielzeit 2005/2006 kam der Angreifer jeweils auf 127 Punkte. Anschließend hatte er mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste sich in den vergangenen zehn Jahren schon drei Nierentransplantationen unterziehen. Doch jetzt steht sogar ein Comeback in Aussicht.

Im Sommer 2018 jährt sich zum neunten Mal Ivan Klasnics vermeintlich größter Erfolg. Es war der 32. Spieltag der Saison 2003/2004. Der SV Werder Bremen reiste mit sechs Punkten Vorsprung zum FC Bayern ins Olympiastadion. Es war also so etwas wie ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft.

Es waren keine 20 Minuten gespielt, als Klasnic einen Fehler von Oliver Kahn ausnutzte und den Tabellenführer aus Bremen mit seinem 13. Saisontor mit 1:0 in Führung brachte. Der Rest ist Geschichte. Werder gewann das Spiel und kürte sich ausgerechnet in München zum Meister.

So rockte Ivan Klasnic damals Comunio

Der Kroaten holte damals starke 127 Comunio-Punkte und war somit einer der besten Stürmer der Liga. Neben seiner 13 Treffer, legte der Linksfuß nämlich auch noch elf Buden auf. Lediglich zwei Spielzeiten später gelangen ihm mehr Treffer (15), aber weniger Assists, dennoch genauso viele Comunio-Punkte.

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Im Jahre 2007 schlug dann aber das Schicksal zu. Bei Klasnic wurde ein Nierenleiden diagnostiziert, der Angreifer musste sich erstmals einer Nierentransplantation unterziehen. Er kämpfte sich wieder zurück auf den Platz und wurde vom „kicker“ sogar zum Mann des Jahres gewählt.

An seine alte Leistungsstärke konnte Klasnic hernach nicht mehr anknüpfen. Er wechselte in die Premier League zu den Bolton Wanderers, in die Ligue 1 zum FC Nantes, ehe er es beim FSV Mainz 05 noch einmal in der Bundesliga versuchte. Zwischenzeitlich musste er sich einer weiteren Transplantation unterziehen, ehe er seit Sommer 2013 ohne Verein ist.

Im Oktober diesen Jahren ließ er sich die dritte Spenderniere einpflanzen – und nun scheint es ihm wieder gut zu gehen. „Ich bin kein neuer Mensch, vieles ist aber angenehmer. Ich kann trinken, was und so viel ich will, essen, was ich will“, wird der Kroate im „Weser-Kurier“ zitiert.

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Zuvor musste Klasnic regelmäßig zur Dialyse, das hat er nun hinter sich. „Nach der letzten Nierentransplantation habe ich jetzt noch mal ein Angebot als Spieler bekommen, vielleicht ist das für mich ja auch nochmal eine Option“, verrät der heute 37-Jährige und ergänzt: „Bis zum Sommer hätte ich noch Zeit, mich wieder in Form zu bringen.“

Ganz offiziell hat Klasnic seine Karriere ja noch gar nicht beendet. „Ich habe ja noch kein Abschiedsspiel gemacht. Auch darüber habe ich mit Baumi (Bremens Sportdirektor Frank Baumann, d. Red.) gesprochen, ich würde es gerne im Weserstadion machen“, so Klasnic.

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Vielleicht gelingt es ja im Sommer? Oder er versucht noch einmal eine Saison bei einem unterklassigen Verein? Das alles bleibt abzuwarten. Denn die Meisterschaft von 2004 ist inzwischen vermutlich nur noch seit zweitgrößter Erfolg.

Dass Ivan Klasnic wieder ein fast normales Leben führen kann, ist höher anzurechnen als zehn Meisterschaften mit Werder.

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Autor: Florian Schimak

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