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Diese sieben Spieler waren in der Hinrunde noch komplett außen vor, jetzt geben sie so richtig Gas. Bei Comunio gibt es deshalb große Marktwertsprünge. Also: zuschlagen!

Danny da Costa (Eintracht Frankfurt, Abwehr, 670.000, 10 Punkte)

In Sachen Rechtsverteidiger hat Niko Kovac die Qual der Wahl: Timothy Chandler, der derzeit herausragende Marius Wolf und dann ist da ja noch Danny da Costa. Die Lösung heißt jetzt einfach: Alle drei aufstellen. Chandler kommt über links, Wolf geht Rechtsaußen in den Sturm und da Costa erhält nun endlich seine Chance auf der rechten Seite und weiß diese auch elegant zu nutzen. Im Pokal und auch gegen Köln (6 Punkte) stand der ehemalige U21-Nationalspieler jeweils in der Startelf. Mit seinem enormen Offensivdrang ist er vor allem immer für eine Vorlage gut. Vom Trainer gab es zuletzt reihenweise Sonderlob für den 24-Jährigen, der in der Vorrunde entweder verletzt, auf der Tribüne oder auf der Bank sitzend pausieren musste. 

 

Die Top-Elf des 22. Spieltags

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Tor: Jiri Pavlenka (SV Werder Bremen) - 8 Punkte | Bildquelle: Imago

Marco Russ (Eintracht Frankfurt, Abwehr, 810.000, 23 Punkte)

Nur viermal stand Marco Russ in der Hinrunde in der Frankfurter Startelf, zu groß die Konkurrenz mit Simon Falette, Carlos Salcedo, Makoto Hasebe und David Abraham. Gegen Köln machte Russ bei seinem Startelf-Comeback mit einem Tor und bärenstarken 15 Punkten derart Werbung in eigener Sache, dass ihn Kovac kaum draußen lassen kann. Da ist es nur logisch, dass sich Russ auch in unseren Kaufempfehlungen für die Abwehr wiederfindet. 

Emil Berggreen (FSV Mainz 05, Sturm, 1.350.000, 26 Punkte)

Der Däne wurde in der Vorrunde noch zur Reserve abgeschoben, nur im jetzt so richtig aufzufahren. In seinen zehn Einsätzen, wohlgemerkt nur zwei davon von Beginn an, hat Berggreen bereits vier Tore und zwei Assists zu Buche stehen. Bei Comunio sind acht Punkte und mehr für ihn pro Spiel keine Seltenheit. Im Abstiegskampf der Mainzer, wird der Mann der bereits vor zwei Jahren aus Braunschweig kam, sich seither aber nur mit Verletzungen plagte, zur wichtigsten Waffe. 

Erstmals vereint: Startet Dortmund mit Reus, Götze und Schürrle durch?
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Sie gelten nicht nur als beste Kumpels, sondern auch als Deutschlands beste Fußballer. Doch zusammen gespielt haben Marco Reus, Mario Götze und Andre Schürrle beim BVB fast noch gar nicht. Das könnte sich jetzt ändern.

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Alexander Hack (FSV Mainz 05, Abwehr, 1.300.000, 23 Punkte)

Berggreens Teamkollege Alexander Hack, fiel in der Hinserie zunächst verletzt aus, schaffte es dann aber auch nicht in die erste Elf. Die Winterpause nutze der Innenverteidiger dann aber für sich, um sich einen Stammplatz zu erarbeiten. Trotz der derzeit desolaten Mainzer Leistungen ging Hack in dieser Saison noch nie mit Minus vom Platz. Das liegt vor allem daran, dass er nicht nur sehr viele Zweikämpfe führt, sondern auch verhältnismäßig viele davon gewinnt. Mit 3,29 Punkten pro Spiel eine absolute Bank!

Aron Johansson (Werder Bremen, Sturm, 1.260.000, 10 Punkte)

Der fast vergessenen Amerikaner holte in den letzten beiden Spielen zehn Punkte, traf außerdem gegen Leverkusen im Pokal und bereite den achso wichtigen Siegtreffer der Bremer gegen Schalke mit einem mustergültigen Zuspiel vor. Dass Johansson unter Florian Kohfeldt mehr Kredit hat, als noch unter Alexander Nouri, war früh abzusehen, jetzt hat der 27-Jährige in der Stürmer-Hierarchie deutlich aufgeholt und sollte seinen Platz neben Max Kruse erst einmal sicher haben. Natürlich zählt Johansson auch zu den Makrtwertgewinnern der Woche

Adam Szalai (1899 Hoffenheim, Sturm, 2.470.000, 29 Punkte)

Im prominent besteztn Hoffenheimer Sturm blieb dem Ungar zu Saisonbeginn nur die Zuschauerrolle. Eine Adduktorenverletzung machte die Situation nicht besser. Nach dem Abgang von Sandro Wagner haben sich die Karten für Szalai aber neu gemischt, ist er im Vergleich zu den eher spielerischen Serge Gnabry und Mark Uth doch noch am ehesten der Typ Keilstürmer, den Hoffenheim jetzt braucht. Und weil sich Uth derzeit eine kreative Schaffenspause gönnt, hat Szalai die Gunst der Stunde genutzt und ist aktuell gesetzt. In drei der letzten vier Spiele stand er in der Startelf, holte dabei 25 Punkte. Geht schlimmer!

Oliver Sorg (Hannover 96, Abwehr, 300.000, -6 Punkte)

Das Stammplatz-Duell mit Julian Korb rechts hinten hatte Sorg zu Saisonbeginn zunächst verloren. Seit Andre Breitenreiter aber auf Dreierkette umgestellt hat, nimmt der 27-Jährige den Platz dort rechts hinten ein, während Korb die rechte Außenbahn beackert. Es gibt wohl aktuell wenige Stammspieler, die günstiger sind, leider meint es das Bewertungssystem von Sportradar nicht gut mit dem Hannoveraner Defensiv-Spezialist. 

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kos

 

Autor: Karol Herrmann

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