Bayern, Dortmund und Leizig. Drei Ausreißer vor einem breiten Hauptfeld. Vor der Saison 2017/18 sind die Comunio-Marktwerte der Bundesliga-Mannschaften sehr ausgeglichen. Ohne Darmstadt und Ingolstadt gibt es keine Underdogs mehr.

Es ist sehr lange her, dass eine andere Mannschaft als der FC Bayern München die Nummer eins bei Comunio war – sowohl nach Gesamtmarktwert als auch nach Gesamtpunkten. Kein Wunder, haben die Münchener schließlich fünfmal in Folge die Meisterschaft gewonnen. Zuvor war Borussia Dortmund zwei Jahre lang mehr als ebenbürtig.

Der BVB gehört nach wie vor zu den beliebtesten Mannschaften im Managerspiel, blieb in der vergangenen Saison stets die Nummer zwei, obwohl RB Leipzig den Bayern in der Liga näherkam. Ralph Hasenhüttls junge, erfolgsversprechende Truppe rangiert direkt hinter Dortmund.

Im Saisonendspurt hob sich auch 1899 Hoffenheim vom Hauptfeld ab. Nach dem Saisonende jedoch wurden die Wechsel von Niklas Süle und Sebastian Rudy bei Comunio vollzogen, seither befindet sich die TSG nur noch mit am oberen Ende des Hauptfelds, aktuell auf Rang sechs.

Der Marktwertverlauf der Bundesliga-Mannschaften bei Comunio

De Marktwertkurve der Bundesliga-Mannschaften zeigt auch, wie sich die Marktwerte allgemein zuletzt veränderten: Absturz nach dem letzten Spieltag, steiler Aufstieg seit dem Saisonübergang am 30. Mai.

Hoffnung auf Leverkusen und Mönchengladbach – Werder vor Schalke

Große Enttäuschungen lieferte die Saison 2016/17 zuhauf. Bayer 04 Leverkusen blieb wohl am meisten hinter den Erwartungen. Comunio-Manager haben jedoch Vertrauen in eine bessere Zukunft: Die Werkself steht mit einem Marktwert von 75 Millionen auf Platz vier der teuersten Mannschaften. Unweit dahinter folgt Borussia Mönchengladbach auf Platz fünf.

Auch Schalke 04 und der VfL Wolfsburg blieben zuletzt weit hinter den Erwartungen. So groß wie in Leverkusen und Mönchengladbach ist das Vertrauen der Comunio-Manager in die Teams von Markus Weinzierl und Andries Jonker jedoch nicht. Werder Bremen toppt die Marktwerte der auf acht liegenden Königsblauen und der auf neun liegenden Wölfe.

Die Aufsteiger stehen im Mittelfeld

Platz neun wechselt dieser Tage hin und her – mal nach Wolfsburg, mal nach Köln. Relegation und Europa League liegen nahe beieinander. Auch Hertha BSC gehört bei Comunio nur zum Mittelmaß – ebenso wie die Aufsteiger. Die einen streben nach oben, die anderen müssen mit der Dreifachbelastung kämpfen.

Hannover 96 und dem VfB Stuttgart wird offensichtlich viel zugetraut. Sowohl die Niedersachsen als auch die Schwaben sind keine Zufallsaufsteiger, sondern eigentlich feste Bestandteile der Bundesliga. Beide wollen und sollen sich jetzt wieder im Oberhaus etablieren. Der Gesamtmarktwert beider Teams beträgt aktuell mehr als 40 Millionen und etwa so viel wie der von Hertha BSC.

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Fünf große Abstiegskandidaten?

Die Suche nach Abstiegskandidaten für die neue Saison verläuft gar nicht so zielgerichtet wie in den letzten Jahren, als mit Darmstadt und Ingolstadt zwei Underdogs die Bundesliga aufmischten. Viele sehen den FC Augsburg als gefährdet, andere den SC Freiburg nach den Abgängen ihrer Stars Vincenzo Grifo und Maximilian Philipp – und mit der Europa League als Bürde.

Dazu kommt Eintracht Frankfurt nach einer schwachen Rückrunde und vielen Abgängen sowie der FSV Mainz 05, dem nach einer schwierigen Saison ein Umbruch bevorsteht. Auch der Hamburger SV hat sich trotz des erneuten Klassenerhalts nicht von seinem langjährigen Comunio-Tief erholt.

Dieses Quintett liegt mit Gesamtmarktwerten von 34 bis 27 Millionen auf den letzten fünf Plätzen. Abgeschlagen ist kein Verein, jeder hat etwas zu bieten. Die Bundesliga scheint ausgeglichener denn je. Ein wenig zeichnet sich ab, welches Team das Vertrauen der Comunio-Manager genießt. Ein langer Transfersommer wird das Bild bis zum Saisonstart noch etwas verschieben.

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