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Als vor fünf Jahren der BVB bei Eintracht Frankfurt zu Gast war, überschlugen sich in der zweiten Hälfte die Ereignisse. Am Ende trennten man sich 3:3 und BVB-Coach Jürgen Klopp musste kurz vor Schluss auf die Tribüne.

Fluchtlichtspiele sind immer etwas ganz Besonderes, vor allem wenn sie in der Frankfurter Commerzbank-Arena stattfinden. Dort ist die Stimmung meist überragend und wenn die Partie dann noch so umkämpft und hitzig ist, wie in der Saison 2012/13, als der BVB am 5. Spieltag zu Gast war, dann sind das immer Partien, an die man sich erinnert.

Die Schwarz-Gelben hatten am Wochenende zuvor das erste Mal verloren, die Eintracht war sensationell mit vier Siegen gestartet – und das als Aufsteiger! Also konnte man an diesem Dienstag durchaus von einem Spitzenspiel reden. Dass es letztlich eins wurde, dafür sorgten beide Teams.

Zunächst ging der BVB durch einen abgefälschten Schuss von Lukasz Piszczek in der 25. Minute in Führung, ehe Marco Reus nur drei Minuten später nachlegte und auf 2:0 erhöhte. Zur Pause sah es so aus, als würden die Dortmunder das Ding über die Zeit schaukeln, auch wenn die Gastgeber munter nach vorne spielten.

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Yuya Osako (1. FC Köln, 1.810.000, Sturm): 113: Von seinem Punktekonto der vergangenen Supersaison ist der Stürmer derzeit so weit entfernt, wie sein Arbeitgeber. Während der aber inzwischen immerhin 2 Punkte einsammeln konnte, krebst Osako noch knietief im Minus rum. -7 in acht Spielen machen unterm Strich -0,88 pro Spiel.

In der 49. Minute eröffnete Stefan Aigner die irren sechs Minuten in der Arena, als ihm zunächst der Anschlusstreffer gelang. Nur zwei Minuten später war es wieder Aigner, der Takeshi Inui bediente, der den Ausgleich erzielen konnte.

Der BVB war davon aber nur kurz geschockt und so war es der zur Pause für den angeschlagenen Marco Reus eingewechselte Mario Götze in der 54. Minute, der seine Farben wieder in Führung brachte. Im Anschluss verflachte die Partie etwas, allerdings nur, um wenige Minuten wieder Fahrt aufzunehmen.

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So wurde der mutige Auftritt der Eintracht in der 73. Minute belohnt. Bastian Oczipka flankte nach einem kurz ausgeführten Eckball in die Mitte, Bamba Anderson war zur Stelle und köpfte zum 3:3 ein.

Die Schlussphase wurde dann immer wieder durch Nickligkeiten unterbrochen. Im Fokus standen dabei vor allem Robert Lewandowski und Carlos Zambrano, die sich teils wild bekriegten, was BVB-Coach Jürgen Klopp immer wieder auf die Palme brachte. In der Nachspielzeit war es Schiedsrichter Florian Meyer dann genug und er schickte Kloppo auf die Tribüne. Am Endergebnis änderte sich aber nichts mehr.

Am Ende der Saison wurde der BVB Zweiter und unterlag im Champions-League-Finale auf tragische Art und Weise dem FC Bayern, während die Frankfurter Eintracht als Aufsteiger sensationell auf Platz 6 landete und sich so für die Europa League qualifizierte.

Quelle: Comstats

Quelle: Comstats

In Sachen Comunio überzeugte bei den Hessen in dieser Partie vor allem die Torschützen Inui und Aigner, die jeweils zweistellig punkteten (12). Negativ fiel Rüpel Zambrano auf, der zwei Minuspunkte einstrich.

Auf Seiten der Dortmunder erhielt Torschütze und Vorlagengeber Piszczek die beste Bewertung (11), aber auch Götze (10) punktete zweistellig, während der angeschlagene Reus immerhin noch auch 8 Punkte kam. Lewandowskis ständige Scharmützel mit Zambrano wurden ebenfalls mit zwei Minuspunkten bestraft.

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Autor: Florian Schimak

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