Der 1. FC Köln siegte damals gegen den HSV dank des Treffers von Kevin McKenna.

Foto: © imago / Eduard Bopp
In der Saison 2011/12 trennten sich der Hamburger SV und der 1. FC Köln 3:4 (1:1) und boten den Zuschauern ein teils dramatisches Spiel. In Sachen Comunio aber war diese Partie damals kein Highlight.

Der Hamburger SV Wurde damals von Michael Oenning trainiert und erwartete mit einem Rucksack einer 0:5-Klatsche gegen den FC Bayern aus der Vorwoche auf den von Stale Solbakken trainierten 1. FC Köln.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, die nach einem verwandelten Strafstoß von Mladen Petric mit 1:0 in Führung gingen (11.). Zuvor hatte Heiko Westermann per Kopf die Latte getroffen, ehe Pedro Geromel Dennis Augo im Sechzehner foulte.

Die Gäste aus Köln zeigten sich aber nicht geschockt, sondern glichen umgehend durch Adili Chihi aus (21.). Mit dem gerechten 1:1 ging es anschließend auch in die Pause.

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Zur zweiten Halbzeit brachte Solbakken den unter der Woche fieberkranken Lukas Podolski und der Nationalspieler trat umgehend entscheidend in Szene. Dennis Diekmeier pennte auch rechts, Podolski nutzte dies aus und bediente Milivoje Novakovic im Zentrum, der in der 49. Minute zur 2:1-Führung für den Effzeh einschob.

Doch der HSV ließ sich wiederum von diesem frühen Schock in Halbzeit zwei nicht unterkriegen. Slobodan Rajkovic erzielte in seinem ersten Bundesligaspiel nach einem Abpraller den 2:2-Ausgleich (59.) und nur wenigen Minuten später war Heung-Min Son zur stelle und brachte die Hamburger sogar in Führung.

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In der Schlussphase wurde es dann aber dramatisch. In der 84. Minute erzielte der eingewechselte Christian Clemens den vielumjubelten 3:3-Ausgleich, ehe es in der 88. Minute vollends verrückt wurde.

Eine Freistoßflanke von Sascha Riether wehrte Jaroslav Drobny völlig unnötig zu kurz ab und der kurz zuvor eingewechselte Kevin McKenna war es, der den Effzeh am Ende doch noch zum Sieg schoss.

Am Ende der Spielzeit muss Köln dennoch den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten und der HSV landete auf einem schwachen 15. Tabellenplatz.

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In Sachen Comunio passte das Spektakel auf dem Platz nicht mit den Punkten zusammen. So erreichte der HSv gerade einmal neun Punkte, während die Kölner auch auf eher überschaubare 27 Zähler kamen.

Keeper Drobny wurde mit vier Minuspunkten für seinen Aussetzer kurz vor Schluss bestraft. Die Torschützen Son, Chihi und Novakovic waren mit jeweils sieben Zählern die besten Comunio-Akteure in dieser Partie.

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Autor: Florian Schimak

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