Yevhen Konoplyanka ist kein eiskalter Knipser.

Foto: © imago / Jan Huebner
Bei Borussia Dortmund macht man täglich ein neues Fass auf – und wenn man eins geschlossen hat, rennt man die alten vorsichtshalber wieder um. Und auch in Stuttgart hat man nach zwei erfolglosen Spielen in 2018 auch festgestellt, dass unter dem Trainerstuhl eine sehr kurze Zündschnur lag.

Aufreger der Woche: Hier weiß man gar nicht, wo man eigentlich anfangen soll. Wir fassen einfach mal kurz chronologisch zusammen: Leon Goretzka wechselt zum FC Bayern, Clemens Tönnies fasst das wie gewohnt als persönlichen Affront auf. Oliver Bierhoff findet es sportlich die richtige Entscheidung. Christian Heidel ätzt gegen Oli Bierhoff und Goretzka trägt daher so viel Ballast auf seinen Schultern, dass er sich am Samstag gegen den VfB Stuttgart beim Klären mit der Hacke irgendwie verletzt und kurz darauf hinaus muss. Immerhin hatte er zuvor einen Elfer für „seine“ Königsblauen rausgeholt. Und Yevhen Konoplyanka vergibt die Mutter aller Chancen – und geht auf ein Bier mit Frank Mill. Aber so geil ist das nicht.

Blöd war die ganze Aktion dann aber dennoch für den VfB, der die Partie zu Hause gegen S04 mit 0:2 verlor und damit in 2018 nach immerhin zwei verlorenen Spielen den Trainer vor die Tür setzte. Gut, in einem emotionalen Gespräch zwischen Hannes Wolf, Michael Reschke und sämtlichen Mercedes- und Porsche-Aufsichtsräten soll man sich auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt haben. Und wer wird’s jetzt? Der schöne Bruno? Der nette Markus? Der glückliche Jürgen? Oder der entlassene Jens? So geil ist das alles nicht.

Kommen wir zum BVB, wo – trotz der unfassbar lässigen Art von Peter Stöger – derzeit so viele Mülltonnen brennen wie in der New Yorker Bronx der 80er. Wobei wir gar nicht wissen, ob damals in den 90er weniger Mülleimer gebrannt haben. Auf jeden Fall nervt nicht nur das Thema um Pierre-Emerick Aubameyang, der zum FC Arsenal will und dies auch auf darf, aber nur, wenn die Gunners, die vom BVB geforderte Summe zahlen. Der Gabuner chillte am Samstag beim schmeichelhaften 2:2 der Dortmunder gegen den SC Freiburg 90 Minuten auf dem Feld und machte nicht wirklich den Anschein, als hätte er noch groß Bock auf die ganze Veranstaltung.

Hinzu kommt, dass Roman Bürki nach der BVB-Gala gegen den Sport-Club vorsichtshalber mal verbal in Richtung West- und Ostkurve schoss (das sind die Tribünenseiten, die jetzt nicht zwingend dafür bekannt sind, ihr Team 90 Minuten nach vorne zu peitschen), nur um dann von Manager Susi Zorc gemaßregelt zu werden. Burn motherf****r, burn (Eine Anspielung auf die brennenden Mülltonnen). Nicht, dass am Ende nicht nur die Spieler keinen Bock mehr auf den BVB haben, sondern auch noch die Fans wegrennen. Ist halt alles nicht so geil gerade.

Ach ja, auch nicht geil: Der Rasen in Hannover. 

Die Comunio-Tops und Flops des 20. Spieltags: Überragende Bayern und drei Tabellenzweite
Der FC Bayern München besiegt 1899 Hoffenheim nach 0:2-Rückstand mit 5:2

Überragende Bayern, die Vorgeschichte eines Trainerwechsels, drei verschiedene Tabellenzweite und ein enttäuschendes Spitzenteam: Das sind die Comunio-Tops und Flops des 20. Spieltags der Bundesliga.

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Tweet der Woche

Story der Woche: Erst Dembele, dann Aubameyang und nun auch noch die Lichtgestalt im deutschen Fußball. Nach den beiden Superstars der BVB, die zum FC Barcelona und vermutlich FC Arsenal wechselten oder wechseln werden, versucht nun auch Lamine Sane per Streik seinen Wechsel zu erzwingen. Ist wohl Mode gerade, so wie Trainingsjacken aus den 90ern oder keine Frisur zu tragen. Werder ist’s aber leider ziemlich egal, weil Lamine eh nicht so geil ist, wie er denkt und daher darf er entweder bis Mittwoch noch gehen oder sitzt eben bis Sommer auf der Bank. Alles eben nicht so geil.

Elf des Spieltags: Die Bayern haben ein Torwart-Problem! Denn sowohl in der Abwehr, als auch im Mittelfeld und im Sturm sind Akteure des Rekordmeisters vertreten – nur eben nicht zwischen die Pfosten. Da muss was mit dem Benotungssystem nicht stimmen… ist eh alles nicht so geil.

Die Top-Elf des 20. Spieltags

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Tor: Koen Casteels (VfL Wolfsburg) - 8 Punkte | Bildquelle: Imago

Tipp der Woche:I would like to buy a Hamburger…“. Damit tat sich schon Inspektor Gadget schwer, warum sollte es also den Comunio-Managern gelingen?

Marktwerte der Woche: Dass es bei VfB aktuell nicht läuft und warum man daher möglichst alle Spieler der Stuttgarter samt Trainer rausschmeißen sollte, dass lest Ihr hier. Und mit „alle“ meinten wir eigentlich nur einen Spieler…  

Comunio-Gerüchteküche: Aber bitte ohne Sané?
Grätscht sich weg aus Bremen: Lamine Sané

Ein Profi will sich von seinem Arbeitgeber weg streiken und hat damit wohl Erfolg. Vorbild Auba ist da noch nicht ganz so weit. Hier gibt´s Aktuelles aus der Gerüchteküche.

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Comunio-Tops zum Abschluss (Stand: 28. Januar, 21 Uhr)

Teuerster Spieler: Robert Lewandowski (16.440.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (151.550.000)

Punktbeste Spieler: Robert Lewandowski (148 Punkte), Naldo (123 Punkte), Matthias Ginter (116 Punkte)

Beste Spieler nach Positionen: Jiri Pavlenka (70 Punkte), Naldo (123 Punkte), Arturo Vidal (112 Punkte), Robert Lewandowski (148 Punkte)

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Florian Schimak

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