Bald wieder in Königsblau? Abdul Rahman Baba

Der Ball rollt endlich wieder in der Bundesliga und doch sind auf dem Transfermarkt die letzten Würfel noch nicht gefallen. Wir verraten, wer schon fast für den Rest der Rückrunde unterschrieben hat.

Abdul Rahman Baba (FC Chelsea, Abwehr)

Mehr als ein Gerücht: Abdul Rahman Baba wird in der Rückrunde wieder für den FC Schalke 04 auflaufen. Chelsea-Coach Antonio Conte verriet, es sei „eine interessante Option für ihn, die Leihe auf Schalke fortzusetzen.“ Klare Worte aus London, wohingegen man sich in Gelsenkirchen noch zurückhaltender zeigte: „In Chelsea ist das eine oder andere noch zu klären, dann werden wir sehen, ob es die Möglichkeit gibt, dass Baba kommt“, erklärte Schalke-Manager Christian Heidel gestern. Glaubt man dem italienischen Startrainer des FC Chelsea, dann scheint inzwischen alles geklärt zu sein. Also dürfen wir wohl darauf warten, dass Vollzug gemeldet wird. Mit dem Spieler würde man sich wohl ohnehin schnell einig werden. Christian Heidel: „Das Gespräch mit Baba selbst würde aber keine Stunden dauern – sondern Minuten.“ Der Verteidiger aus Ghana wechselte 2015 aus Augsburg zum FC Chelsea, spielte aber schon in der vergangenen Saison auf Leihbasis für die Königsblauen.

Ebenezer Ofori (VfB Stuttgart, Mittelfeld)

Was für ein schöner Name, was für eine enttäuschende Hinrunde: Der in der letzten Winterpause aus Schweden gekommene ghanaische Mittelfeldspieler absolvierte für den VfB Stuttgart nur zehn Ligaspiele (eines – ab der 81. Minute – in dieser Saison), jetzt wollen die Schwaben den 22-Jährigen wieder loswerden.“ VfB-Trainer Hannes Wolf verriet dem kicker: „Spieler wollen spielen. Deswegen ist Ebenezer auf der Suche. In dem System braucht man eine realistische Chance zu spielen. Und die sehen wir nicht, die sieht auch er nicht. Deswegen orientiert er sich, ob es eine Alternative gibt, sich zu verändern.“ Bisher hat sich jedoch noch kein Interessent gefunden, der den „Superjungen“ (Wolf) und Nationalspieler seiner Landes im Winter aus Stuttgart loseisen möchte. Zugegeben, elektrisierender Winterpausen-Gossip mit Glamourfaktor geht anders.

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André Schürrle (Borussia Dortmund, Mittelfeld)

Nun, zum Verkäufer des Jahres wird Dortmunds Manager Hans-Joachim Watzke wohl nicht mehr: „Woran liegt es, dass es nicht funktioniert? Es scheint ja nicht nur bei uns in Dortmund bis jetzt nicht funktioniert zu haben“, sagte der der Welt über seinen Stürmer André Schürrle und ergänzt: „Ganz offen und ehrlich gesagt: Beide Seiten sind – Stand jetzt -noch nicht zufrieden.“ Kein Wunder: Schürrle wechselte für sportliche 30 Millionen Euro aus Wolfsburg ins Ruhrgebiet und ist damit der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Der Ertrag dieser Investition ist bisher übersichtlich, denn der Linksaußen spielte erst 19 Mal für den BVB und erzielte zwei Tore. Watzke betonte zwar auch, dass „er alle Möglichkeiten hat, er wird immer wieder die Chance bekommen, sich zu zeigen.“ aber vielleicht in der zweiten Halbserie tatsächlich, wie von den Italienern wohl angedacht, bei Inter Mailand?

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Autor: Till Erdenberger

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