Zum Verzweifeln: Wo geht die Reise hin für Naby Keita?

Wow, heute haben sich ein paar richtig große Namen in der Gerüchteküche eingefunden – und es ist vor allem viel, viel Geld im Topf. Wir sagen, welcher Weltmeister mal wieder auf dem Sprung ist und wo doch nochmal Bewegung reinkommen könnte.   

Naby Keita (RB Leipzig, Mittelfeld)

Was 100 Millionen+X so mit einem stockenden, eigentlich für den Winter schon abgehakten Transfer anstellen können: Beim FC Liverpool hat man sich entschieden, mit den Coutinho-Millionen shoppen zu gehen und würde liebend gerne den für den Juli fixierten Transfer von Naby Keita vorzuziehen. (Der kicker meldet das aktuelle Werben um den Mittelfeldspieler als „verbrieft“.) Nun ist man in Leipzig bekanntermaßen nicht auf den letzten Euro angewiesen und kassiert schon im Sommer verlässlich eine exorbitante Ablösesumme (rund 70 Millionen Euro) für den Mann aus Guinea. Und doch: Wenn der Spieler Druck macht, ist in diesen Tagen alles möglich. Allerdings wäre Keita für seinen möglichen zukünftigen Arbeitgeber in dieser Saison nicht mehr in der Champions League spielberechtigt. Trotzdem würden sie in England wohl nochmal 15 Millionen aufs Sommerangebot draufsatteln. Das werden noch ein paar spannende Gespräche in Leipzig und Liverpool.

André Schürrle (Borussia Dortmund, Mittelfeld)

Er nun wieder… André Schürrle war in diesem Transferfenster schon halb in Stuttgart, etwas mehr in London – und nun schon fast in Italien. Bild meldet, dass der Weltmeister vor einer Leihe zu Inter Mailand steht. Der Dritte der Serie A würde sich demnach gerne zunächst bis Saisonende mit dem Mittelfeldspieler verstärken. Der steht beim BVB weiter auf dem Abstellgleis und dürfte nach der anstehenden Rückkehr von Marco Reus noch weniger zum Zug kommen. Wir werden sehen.

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Neven Subotic (Borussia Dortmund, Abwehr)

Und noch ein Dortmunder könnte vor einer Luftveränderung stehen: Publikumsliebling Neven Subotic, der in dieser Saison bisher nur auf vier Einsätze kam, soll beim französischen Erstligisten AS Saint-Etienne das Interesse geweckt haben. Subotic, der 2008 vom FSV Mainz 05 nach Dortmund gewechselt war, kam auch verletzungsbedingt auf nur 22 Bundesligaspiele in den letzten 2 1/2 Jahren, war zwischenzeitlich schon zum 1. FC Köln verliehen und war beim BVB auch schon völlig außen vor. Sollte sich das Interesse der Franzosen in ein konkretes Angebot verwandeln, würde man dem zweifachen serbischen Nationalspieler wohl keine Steine in den Weg legen.

Thiago Alcantara (FC Bayern München, Mittelfeld)

Es ist fast schon etwas Folklore: Thiago, spanischer Mittelfeldspieler des FC Bayern, steht nach Meldungen irgendwelcher Medien ununterbrochen vor einem Wechsel zum FC Barcelona. Dort spielte der 26-Jährige schon von 2007 bis 2013, bevor ihn Pep Guardiola nach München holte. Je nach Tiefe des Sommer-/Winterlochs liegt entweder ein Angebot oder schon ein unterschriftsreifer Vertrag vor, eine mindestens latente Wechselabsicht des derzeit noch verletzten Thiago scheint aber immer vorhanden zu sein. Nun ist es wohl wieder so weit, zumal sich der Mittelfeldspieler derzeit in Barcelona wieder in Form für die restlichen Aufgaben bringt. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic tritt denn auch gleich mal wieder zarte Flammen aus: „Thiago hat seinen Vertrag erst vergangenes Jahr bis 2021 beim FC Bayern verlängert. Er ist bei uns Führungsspieler. Mit einem Wechsel beschäftige ich mich überhaupt nicht!“ Wäre das also auch mal wieder geklärt. Wenigstens für heute.

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Autor: Till Erdenberger

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