Ja, Auba, da hinten ist eine Lösung in Sicht!

Na, das ist doch was: Im Transfer-Dauerdurcheinander um Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang ist eine Entscheidung gefallen. Und auch sonst gibt es einiges zu bereden. Wir verraten, was!

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund, Sturm)

Endlich Definitives im Auba-Poker. Der Gabuner wechselt nämlich definitiv NICHT zu Chinas Meister Guangzhou Evergrande. Dort verkündete man nämlich, von teuren Transfers künftig Abstand zu nehmen und sich mehr um die Jugendarbeit zu kümmern. Das mittelfristige Ziel: Eine Mannschaft komplett aus Einheimischen. Da würde ein Gabuner natürlich auffallen. Sollte sich der zweite Interessent, Beijing Guoan, dazu entscheiden, Aubameyang doch noch in die Chinese Super League (CSL) zu holen, wird es in jedem Falle exorbitant teuer: Die Verantwortlichen der CSL bekräftigten, auf einem 100%-Einfuhrzoll für ausländische Spieler zu bestehen. 

Alexander Isak (Borussia Dortmund, Sturm)

Sollte ein Transfer des Topangreifers – wann auch immer, wohin auch immer – zustande kommen, wäre das auf alle Fälle nicht der Schaden von Dortmunds schwedischem Supertalent Alexander Isak. „Es ist schwierig für ihn. Aubameyang – so viel bei ihm übrigens zum Vorwurf der mangelnden Professionalität- ist selten verletzt und hat die Power, auch immer 90 Minuten zu gehen“, sagte BVB-Manager Michael Zorc den Ruhr Nachrichten. So kam der 18-Jährige in der Hinrunde nur auf 116 Bundesligaminuten, was bei Isak und auch der sportlichen Leitung natürlich für Stirnrunzeln ob der zwangsweise stagnierenden Entwicklung des Angreifers führt. Zorc: „Wir schauen uns die Situation an und besprechen uns da auch mit seinen Beratern, was das Beste wäre. Das tun wir aber regelmäßig bei jedem Spieler.“ Ergebnis dieser Beurteilung war – verschiedenen Gerüchten zufolge – gestern schon eine Leihe zum FSV Mainz 05, was dessen Manager Rouven Schröder jedoch bereits ins Reich der Spekulation verwiesen hat.

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Zuletzt mit Verlusten: Aubameyang von Borussia Dortmund

Neben Dortmunds Topstürmer Aubameyang findet sich auch ein anderer Offensivstar des BVB unter den Flops. Für zwei Leverkusener geht es ebenfalls bergab. Gleiches gilt für einen gesetzten Münchner.

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Reece Oxford (West Ham United, Abwehr)

Transferverhandlungen sind einfache Mathematik und selbst die ist – wie wir alle wissen – manchmal schwierig.Diese Erfahrung machen gerade auch West Ham United und Borussia Mönchengladbach-Manager Max Eberl: West Ham will für einen Transfer von Abwehrspieler Reece Oxford 17 Millionen haben, Eberl möchte aber nur 9 Millionen in die Hand nehmen. Das ist eine ziemlich große Differenz, die es noch zu verkleinern gilt. Eberls Faustpfand: Das Talent möchte gerne zurück an den Niederrhein, wo er sich mehr Einsatzzeiten verspricht. Jetzt heißt es also rechnen. Auch eine weitere Leihe – Oxford stand ja schon in der Hinrunde im Fohlen-Kader – scheint möglich, sollte man sich nicht auf einen teuren Transfer einigen können.

Leon Bailey (Bayer Leverkusen, Sturm)

„Der einzige Klub, der Nein sagen kann und das auch tun würde, ist sicher Bayern München, wenn da ein Spieler Begehrlichkeiten wecken sollte. Wir und andere Vereine müssen schon mal nachgeben. Da gibt es eben Schmerzgrenzen“ – das sagt Bayer-Manager Rudi Völler der Welt und meint damit sicher: Wenn einer von den Engländern in diesem Winter richtig Kohle auf den Tisch legt, muss Volland es in der Rückrunde vorne vielleicht nicht alleine richten, auf alle Fälle aber ohne Leon Bailey. Der Jamaikanische Shootingstar hat zwar noch bis 2022 Vertrag, aber Völlers Kommentar zeigt: Auch hier alles eine Frage des Preises. Sollte einer der Interessenten – der FC Arsenal, Manchester United und der FC Chelsea – also etwas vorhaben, könnte der Traum von Bailey noch diesen WInter wahr werden. Der will nämlich unbedingt mal auf der Insel spielen. Der 18-Jährige erzielte in der Hinrunde sechs Tore selbst und bereitete fünf vor.

 

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Autor: Till Erdenberger

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