Weiter in Blau-Weiß: Abdul Rahman Baba

In Gelsenkirchen tüten sie jetzt nach und nach ordentlich neues personal ein: Teuchert hat unterschrieben, Pjaca folgt heute und inzwischen steht der dritte Neue wohl schon vor der Tür. Und der müsste nichtmal die Farben wechseln. Mit denen dürfte er sich allerdings nicht beim neuen alten Nachbarn auftauchen. Da warten sie auch auf einen ganz Anderen.

Abdul Rahman Baba (FC Chelsea, Abwehr)

Bahnt sich die nächste Rückholaktion des Winters an? Abdul Rahman Baba steht nach längerer Verletzungspause beim FC Chelsea auf dem Abstellgleis, in Gelsenkirchen würde man ihn dagegen gerne wieder links auf der Überholspur sehen. „Baba hat jetzt zwei Wochen voll trainiert. Wir sind in Gesprächen mit dem FC Chelsea, auch die Ärzte beider Vereine stehen im Austausch“, berichtete Schalke-Manager Christian Heidel dem Kicker. Dass Baba nach bisher zwei vollwertigen Trainingswochen wohl erst Ende Januar zu einer echten Verstärkung werden würde, nimmt man in Gelsenkirchen in Kauf. „Das wäre für uns in Ordnung. Was wir nicht wollen, ist, dass er dann noch zwei Monate braucht. Denn dann ist die Rückrunde schon fast wieder vorbei.“ Klingt recht weit fortgeschritten. Baba war 2015 für 20 Millionen aus Augsburg nach London gewechselt und spielte schon inder Saison 16/17 leihweise für die Königsblauen.

Reece Oxford (West Ham United, Abwehr)

Ja, was denn nun? Aufgrund der wenigen – drei – Einsätze, die Oxford in der Hinrunde sammelte, durfte sein Arbeitgeber die Leihe vorzeitig abbrechen und das Talent wieder aus Mönchengladbach abziehen. Die freilich wollten Oxford gerne behalten, auch der englische U-21-Nationalspieler hätte dem Vernehmen nach große Lust auf eine Rückrunde bei den Fohlen. Das Problem – oder vielleicht besser: Die Chance: In West Ham sieht Oxford kurzfristig wohl eher keine Perspektive und die Londoner wiederum haben ihr Talent wohl eher als Fauspfand für einen kurzfristigen Transfererlös zurück beordert. Nun stehen kolportierte zehn Millionen an Ablöseforderung im Raum. Hier ist Bewegung drin – gut möglich, dass Oxford in Kürze wieder am Niederrhein auf dem Trainingsplatz steht.

Rückrundenvorschau 1.FSV Mainz 05: Viel Luft nach oben, wenig nach unten
Jubelnde Mainzer: In der Rückrunde öfter?

In Mainz wissen sie nicht zu richtig etwas anzufangen, mit dieser ersten Saison nach einem bei den 05ern so seltenen Trainerwechsel. Gerade zu Saisonbeginn zeigten sich die guten Ideen von Bundesliganeuling Sandro Schwarz, doch nach zwei unverdienten Auftaktniederlagen stand man von Beginn an unter Druck.

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Paul-Georges Ntep (VfL Wolfsburg, Sturm)

Dass der zweifache französische Nationalspieler auf dem Sprung in die Heimat ist, hatten wir schon vermeldet – nun scheint der Stürmer einen Ntep – pardon: Step – weiter zu sein. So soll OGC Nizza der neue Arbeitgeber der Wahl des 25-Jährigen sein. Die Bestürzung der Comunio-Manager dürfte sich angesichts von einem Saisonpunkt in Grenzen halten.

Henrikh Mkhitaryan (Manchester United, Mittelfeld)

Wird es jetzt ernst? Eine Rückkehr Henrikh Mkhitaryans zu Borussia Dortmund rückt nach Informationen mehrerer Medien in den Fokus. So berichten die „Ruhr Nachrichten“, dass die Dortmunder den Kontakt nach Manchester „intensiviert“ hätten. Mkhitaryan-Berater Mino Raiola habe seinen Klienten dagegen auch schon bei Inter Mailand angeboten haben. Klar ist: Will Mkhitaryan wieder spielen – bei Manchester United ist er weitestgehend außen vor – muss er finanziell abspecken: 12,5 Millionen Jahressalär wie derzeit, wird er vor allem in Dortmund nicht erlösen können.

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Autor: Till Erdenberger

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