Pierre-Emerick Aubameyang

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Es ist Samstag, auf dem Transfermarkt scheint es heute eher ruhig zuzugehen. Doch dann die Knallermeldung: Angeblich geht Aubameyang jetzt doch nach China. Außerdem gibt es zwei neue Bayern-News.

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund, Sturm)

Was war das im Sommer für ein Transfertheater: Fast täglich wurden mit Modeste und Aubameyang zwei Bundesliga-Stars mit einem Transfer nach China in Verbindung gebracht. Mit reichlich Tamtam ist Modeste schließlich gewechselt, Aubameyang blieb vorerst beim BVB. Das Portal Sina Sports berichtet jetzt, dass der Wechsel Aubameyangs zum chinesischen Top-Club Guangzhou Evergrande angeblich fix sei. Der Meldung zufolge bleibt der Torjäger dem BVB bis Saisonende erhalten, ab Sommer läuft er dann für die Chinesen auf. Die Ablöse beliefe sich demnach auf 72 Millionen Euro. Die Borussen bestätigten diese Meldung bis dato allerdings nicht. Dem kicker gegenüber sagt BVB-Geschäftsführer Aki Watzke: „Die Spekulationen um Aubameyang werden so lange nicht abreißen, wie er bei uns spielen wird. Wir haben es uns abgewöhnt, das zu kommentieren“. Außerdem spricht ein weiterer Fakt deutlich dagegen, dass der BVB bereits eine Einigung mit Evergrande erzielt hat: Es wurde keine Ad-hoc-Meldung zum Wechsel veröffentlicht. Hierzu ist der börsennotierte Club nach Börsenrecht allerdings verpflichtet. „Dass das nicht passiert ist, sagt doch alles“, sagte Sportdirektor Michael Zorc.

Arturo Vidal (FC Bayern München, Mittelfeld)

In den letzten Tagen kochte immer mal wieder das Gerücht hoch, dass Arturo Vidal die Münchner in Richtung England zu Chelsea verlassen könnte. Dem Wechsel schob FCB-Coach Heynckes nun jedoch einen Riegel vor. In diesem Winter werde Vidal den deutschen Rekordmeister definitiv nicht verlassen. Heynckes gibt klipp und klar zu verstehen: „Es gab keinen Kontakt zwischen Chelsea und dem FC Bayern – wir werden weder Arturo Vidal noch einen anderen Spieler in der Winterpause abgeben“.

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Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen, Sturm)

Während das Vidal-Gerücht damit wieder etwas runterkochen dürfte, kommt sofort ein neues Gerücht auf, das ebenfalls nicht komplett neu ist. Der Westen schreibt, dass der FC Bayern München neben Leon Goretzka einen weiteren jungen deutschen Nationalspieler für den Sommer 2018 auf seinem Zettel hat. Das Objekt der Begierde ist angeblich Julian Brandt, der aktuell noch bis 2019 bei den Leverkusenern unter Vertrag steht und im Sommer eine Ausstiegsklausel über 12,5 Millionen Euro besitzt. Fix sei hier allerdings noch lange nichts. Julians Vater sagt gegenüber der Website:  „Julian hat weder den Bayern noch einem anderen Klub mündlich oder schriftlich eine Zusage gegeben“. Der Spieler lasse „sich bei seiner Entscheidung die Zeit, die er braucht.“ Sollten Goretzka und Brandt tatsächlich nach München wechseln, hätte der Rekordmeister bereits elf Spieler (Kimmich, Hummels, Müller, Boateng, Neuer, Süle, Rudy, Gnabry, Wagner) im Kader, die sich Chancen ausrechnen dürfen, für das deutsche Nationalteam bei der WM in Russland dabei zu sein.

Ludwig Augustinsson (SV Werder Bremen, Abwehr)

Ludwig Augustinsson weckt mit seinen guten Leistungen im Bremer Trikot offenbar das Interesse vieler namhafter Clubs. Zuletzt wurde er mit einem Wechsel nach Italien (AC Mailand) in Verbindung gebracht, dem portugiesischen Portal O Jogo zufolge ist nun auch Benfica Lissabon interessiert. Lissabons Linksverteidiger Alejandro Grimaldo könnte die Portugiesen im Sommer in Richtung Neapel verlassen – in diesem Falle könnte Augustinsson ein geeigneter Nachfolger sein. Ein Wechsel im Winter scheint unrealistisch, im Sommer könnten die Bremer bei einem entsprechenden Angebot gesprächsbereit sein.

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Autor: Markus Teschner

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