Ousmane Dembele

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In der Gerüchteküche dreht sich am Donnerstag alles um Ousmane Dembele und Borussia Dortmund. Der Transferpoker um den Franzosen nimmt dramatische Züge an und spitzt sich immer weiter zu. Die neuesten Transfernews aus der Bundesliga kurz zusammengefasst. 

Ousmane Dembele (Borussia Dortmund, Sturm, 10,75 Mio.)

Der Poker um Dembele spitzt sich zu. Die Borussia hat in einer Ad-hoc-Meldung veröffentlicht, dass sie ein Angebot des FC Barcelona abgelehnt hat. „Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA („BVB“) hat ein Gespräch mit dem katalanischen Fußballklub FC Barcelona in Bezug auf einen möglichen Transfer des BVB-Spielers Ousmane Dembélé („Spieler“) zum FC Barcelona geführt. In diesem Gespräch haben die Vertreter des FC Barcelona ein Angebot unterbreitet, welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach. Dieses Angebot hat der BVB daher abgelehnt. Da bis zum heutigen Tag kein anders lautendes Angebot des FC Barcelona vorliegt, ist derzeit mit einem Transfer des Spielers zum FC Barcelona nicht zu rechnen und dieser aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich“, heißt es in der Mitteilung. Als börsennotierter Klub ist der BVB dazu verpflichtet. Laut der englischen Zeitung The Guardian lag das abgelehnte Angebot bei 100 Millionen Euro.

Dembele scheint dies aber nicht zu akzeptieren. Der Spieler fehlte am Donnerstag unentschuldigt beim Training der Dortmunder. „Dembele war heute nicht beim Training. Wir haben versucht, ihn zu erreichen und hoffen, dass nichts Schlimmes passiert ist“, erklärte Trainer Peter Bosz auf der Pressekonferenz der Dortmunder vor dem Pokal-Wochenende. 

Am späten Nachmittag reagierte dann Manager Michael Zorc: „Ousmane Dembele hat heute unentschuldigt beim BVB-Training gefehlt und sich offenbar bewusst zu diesem Schritt entschieden. Dieses Fehlverhalten werden wir selbstverständlich sanktionieren. Obendrein haben wir den Spieler, der sich gegenwärtig entgegen anderslautender Berichte in Dortmund aufhält, in Absprache mit dem Trainer zunächst bis nach dem Pokalspiel am kommenden Wochenende vom Trainings- und Spiel-Betrieb suspendiert.“

Die wichtigsten Sommertransfers innerhalb der Bundesliga

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Niklas Süle, Abwehr, für 20 Mio. Euro von 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München, Bildquelle: Imago

Maxwel Cornet (Olympique Lyon, Sturm, 4,38 Mio. bei Comunio.fr)

Und natürlich gibt es schon die ersten Gerüchte, wer Dembele beim BVB beerben könnte, denn auch wenn Dortmund das erste Angebot abgelehnt hat, dürfte sich der Poker weiterziehen und der Transfer am Ende wohl doch über die Bühne gehen. Der kicker berichtet in der Donnerstagsausgabe, dass Cornet ein Kandidat für die Nachfolge sein soll. Der Linksfuß kommt bevorzugt über die rechte Seite, ist bei gleicher Körpergröße aber bulliger als Dembele. 

Jadon Sancho (Manchester City, Sturm)

Und auch Sancho steht laut kicker weiter auf dem Zettel der Borussen. Der Vize-U17-Europameister ist aber eher für den Kaderplatz von Emre Mor vorgesehen. Den Türken zieht es bekanntlich zu Inter Mailand

Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt, Tor, 2,55 Mio.)

Eigentlich hatten die Verantwortlichen in Frankfurt gesagt, dass sie nun doch mit Hradecky in die Saison gehen werden, obwohl er seinen Vertrag nicht verlängern will. Nun gibt es aber Interesse von Benfica, sodass die Frankfurter sich zumindest wieder alles offen halten wollen. „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen. Was in den portugiesischen Medien steht, nehmen wir unaufgeregt zur Kenntnis“, ließ sich Sportvorstand Fredi Bobic im kicker nicht in die Karten blicken. Doch bei der klammen Eintracht ist klar, dass sie sich mit einem offiziellen Angebot beschäftigen werden, sollte es denn tatsächlich kommen. 

Donis Avdijaj (FC Schalke 04, Sturm, 490.000)

In den Planungen von Trainer Domenico Tedesco spielt der Angreifer keine Rolle mehr und soll daher den Verein verlassen. Dabei ist laut kicker ein Verkauf innerhalb der Bundesliga genauso möglich, wie eine Leihe in die Zweite Liga oder ins Ausland. Auch Felix Platte und Haji Wright sollen verliehen werden. 

Luuk de Jong (PSV Eindhoven, Sturm)

Hannover ist weiter am niederländischen Angreifer interessiert, fürchtet aber die englische Konkurrenz. De Jong würde gerne wechseln und die PSV wäre bereit, ihn zu lassen. Jetzt muss sich der Ex-Gladbacher nur noch entscheiden. Interesse gibt es aus Spanien, Frankreich und eben von Crystal Palace. „Dann hätten wir keine Chance“, kommentiert der 96-Manager das Buhlen aus England. Die Personalie David Accam hat sich dagegen erledigt. Chicago Fire wird den Ghanaer nicht abgeben. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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