Bald gute Karten? Maximilian Philipp von Borussia Dortmund

Foto: © imago/Jan Huebner

Neben Bayerns Tolisso verloren vier weitere Sommertransfers ordentlich an Wert. Bei zwei der fünf teuren Neuzugänge ist der Stammplatz in Gefahr. Ausgerechnet der Flop der Woche könnte von einem Transfer profitieren.

Stand der Marktwerte: 09.08.2017. Emre Mor, mit 34,6 Prozent größter Verlierer der Woche, wurde außen vor gelassen. Er steht zum aktuellen Zeitpunkt kurz vor einem Transfer zu Inter Mailand.

Corentin Tolisso, Bayern München, 12.110.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 19,9 %
Corentin Tolisso braucht sich keine Gedanken machen. Der Münchner Neuzugang dürfte zum Auftakt spielen und im Mittelfeld des FC Bayern München häufiger zum Einsatz kommen. Comunio-Manager sollten dennoch überlegen, sich vom 23-Jährigen zu trennen. Der Sechser ist einfach zu  teuer. Nach einem Zwischenhoch von fast 25 Millionen vor einem Monat befindet sich der Franzose zudem konstant auf dem absteigenden Ast. Rund ein Viertel büßte er in dieser Woche ein. Finger weg!

Jetro Willems, Eintracht Frankfurt, 3.350.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 23,2 %
Satte fünf Millionen Euro überwies Fredi Bobic für Jetro Willems an die PSV Eindhoven. Der Eintracht-Manager und Trainer Niko Kovac schienen auf der Linksverteidigerposition nach dem Abgang von Bastian Oczipka kein Risiko eingehen zu wollen. Nun wird der teure Neueinkauf scheinbar trotzdem zunächst auf der Bank Platz nehmen. Als 22-fachem niederländischen Nationalspieler dürfte ihm das kaum schmecken. Allerdings sieht es so aus, als hätte Taleb Tawatha sich in der Vorbereitung einen Vorsprung erarbeitet. Die bei Comunio aufgerufenen 3,35 Millionen sind für einen Frankfurter Außenverteidiger ohnehin zu viel.

Fünf Neuzugänge mit guten Aussichten auf einen direkten Stammplatz
Karim Rekik Hertha BSC im Testspiel gegen Liverpool

Die Saison steht vor der Tür, am Freitag steht für die Bundesligisten im DFB-Pokal das erste Pflichtspiel der neuen Saison 2017/18 an. Grund genug für Comunioblog, fünf Neuzugänge mit großen Chancen auf einen direkten Stammplatz in ihrem Team zu beleuchten.

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Ignacio Camacho, VfL Wolfsburg, 5.130.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 23,7 %
Ignacio Camacho ist ebenfalls neu in der Bundesliga. Ihn verpflichtete der VfL Wolfsburg für 15 Millionen Euro aus Malaga. Der Spanier soll im Mittelfeld der Wölfe eine zentrale Rolle einnehmen und den abgewanderten Luiz Gustavo (für 10 Mio. zu Olympique Marseille) vergessen machen. Inwieweit er bei Comunio punkten kann, bleibt aber trotz Stammplatz offen. Der hohe Marktwert von immer noch 5,13 Millionen hängt vor allem mit der üblichen Steigerung bei Neuzugängen zusammen. Er dürfte nach seinem Verlust von 23,7 Prozent bis zum Start noch mindestens eine Million einbüßen.

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Jorge Mere, 1. FC Köln, 3.720.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 23,7 %
Für Kölner Verhältnisse ebenfalls recht preisintensiv war Jorge Mere. Beim Deal mit dem 20-jährigen dürfte auch ein möglicher Weiterverkauf im Hinterkopf von Jörg Schmadtke eine Rolle gespielt haben. So oder so: Der 7-Millionen-Mann wird im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach am 1. Spieltag aller Voraussicht nach auf der Bank sitzen. In der Viererkette haben Frederik Sörensen und Domnique Heintz die Nase vorn. Einzig die Erweiterung um einen Innenverteidiger könnte ihn ins Team spülen. Das Minus von 23,7 Prozent ist deshalb folgerichtig.

Unverhoffte Strippenzieher, Gewinner der Vorbereitung und VfB-Talente: Die Marktwertgewinner der Woche – KW 32
Bei Borussia Dortmund, in der Bundesliga und bei Comunio wieder am Start: Nuri Sahin

Zwei unverhoffte Taktgeber von Borussia Dortmund und Bayern München sind nach dem Supercup gefragt. In Stuttgart besitzen zwei Youngsters gute Startelfchancen. Bayer Leverkusen stellt einen überraschenden Gewinner der Vorbereitung. Die Marktwertgewinner der Woche!

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Maximilian Philipp, Borussia Dortmund, 3.440.000, Verlust gegenüber Vorwoche: 26,2 %
Der einzige Loser, den man trotz rasanten Abschwungs momentan empfehlen muss, ist Maximilian Philipp. Der 23-Jährige wurde nach seinem späten Einstieg aufgrund der U21-EM im Supercup quasi erst zum Elfmeterschießen eingewechselt. Sollte der Mor-Transfer eingetütet werden und Ousmane Dembele wirklich für einen Fantasie-Preis zum FC Barcelona wechseln, ist die Konkurrenz auf den Außenbahn nun allerdings deutlich geringer. Andre Schürrle, zuletzt angeschlagen, und der stark aufgelegte Christian Pulisic heißen hier die verbliebenen potenziellen Stammkräfte. Der wiedergenesene Youngster Jacob Bruun Larsen besitzt nur Außenseiterchancen. Möglich, dass Philipp Weltmeister Schürrle auf die Pelle rückt. Sein Mindestpreis nach dem Abfall um 26,2 Prozent ist mit 3,44 Millionen inzwischen mehr als annehmbar.

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