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Foto: © imago / Sven Simon
Die halbe Bundesliga steckt im Abstiegskampf. Für die Fans verspricht das Spannung bis zum Schluss – für Comunio-Manager ist es eine Extra-Herausforderung.

Mario Gomez ist am Sonntagabend ziemlich sicher mit einem breiten Grinsen im Gesicht eingeschlafen. Zuerst hatte der Stürmer beim 3:3 seines VfL Wolfsburg gegen Bayer 04 Leverkusen einen Hattrick innerhalb von sieben Minuten aufs Parkett gezaubert. Und im Anschluss daran hatte er sich vor Journalisten noch eine gute Portion Frust von der Seele geschimpft.

„Acht Punkte zwischen Europa League und Abstiegsplatz, das gibt es normalerweise in der dritten und vierten Liga“, sagte Gomez mit Blick auf die Bundesliga-Tabelle nach dem 26. Spieltag. „Man kann das als Stärke oder Schwäche der Liga auslegen, ich finde, das ist Schwäche.“

Gomez-Kritik: „Mehr Gemurkse als sonst was“

Auch sehe man heute in vielen Spielen „mehr Gemurkse als sonst was“, polterte der 31-Jährige. „Druck, Angst, Nervosität und Einfach-nur-den-Arsch-retten-wollen“ – das sei bei den meisten Mannschaften der einzige Treibstoff. Ist ja auch logisch, wenn zwei Niederlagen am Stück dazu führen könnten, dass man aus dem vermeintlich gesicherten Mittelfeld der Tabelle auf den Abstiegsrelegationsplatz abrutscht.

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Für neutrale Zuschauer ist genau das aber sehr reizvoll. Die halbe Liga steckt mehr oder weniger im Abstiegskampf – zumindest ist der Relegationsplatz für viele bedrohlich nah; die sicheren Abstiegsplätze sind mit Ingolstadt und Darmstadt schon etwas weiter abgeschlagen. Dass der FC Bayern Meister wird, ist so gut wie sicher. Der Abstiegskampf bleibt hingegen spannend bis zum Ende. Ist doch prima!

Besondere Herausforderung für Comunio-Manager

Für Comunio-Manager ist dieser ausschweifende Abstiegsk(r)ampf eine besondere Herausforderung. Spiele, in denen beide Mannschaften bloß nicht verlieren dürfen, zeichnen sich selten durch Hurra-Fußball aus – entsprechend werden die Spieler seltener mit vielen Punkten belohnt. Damit muss man diesmal nicht nur auf den unteren Plätzen rechnen, sondern bei sämtlichen Teams in der unteren Tabellenhälfte.

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Auch geht es im Abstiegskampf gerne mal ruppig zur Sache – wenn sonst nichts hilft, dann bleibt oft nur noch der gute alte Holzhackerfußball. Das Verletzungsrisiko ist entsprechend hoch: Comunio-Manager sollten daher genau hinschauen, ob ihre Schützlinge es auf die Socken kriegen – und im besten Fall auch schon einen Plan B haben.

Helden im Abstiegskampf bringen viele Comunio-Punkte

So ein Abstiegskracher kann aus Comunio-Sicht aber auch seine Vorteile haben. So kriegen etwa Torhüter, die sich selten auszeichnen können, nicht sehr häufig viele Punkte. Manuel Neuer, Deutschlands wohl bester Keeper, liegt in der Liste der besten Comunio-Torhüter „nur“ auf Platz fünf. Wer im Abstiegskampf zum Helden avanciert, wirft bei Comunio hingegen eine Menge Punkte ab – das gilt nicht nur für die Torhüter.

Nur eine Handvoll Punkte liegen zwischen der Europa League und dem Abstiegsrelegationsplatz. Mario Gomez hält das für eine Schwäche der Bundesliga. Aber für die Fans verspricht das Spannung bis zum Schluss – und so manche Community dürfte dadurch bis zum Saisonende noch einmal kräftig durchgerüttelt werden.

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Autor: Marcus Erberich

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