Daniel Didavi und Yunus Malli vom VfL Wolfsburg

Foto: © imago / Hübner

Der VfL Wolfsburg startete mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen in die Bundesliga-Saison 2017/18. Anschließend wurde Coach Andries Jonker entlassen und Martin Schmidt übernahm das Zepter. Mit dem neuen Trainer starteten die Wölfe eine Serie, die ihnen den Titel „Remiskönige“ einbrachte – seit dem zwölften Spieltag scheint der VfL Wolfsburg jedoch sein zahmes Image abgelegt und in den Sieger-Modus umgeschalten zu haben. Die Wölfe spielen wieder erfolgreich – lohnen sich die VfL-Stars jetzt auch wieder bei Comunio?

Martin Schmidt scheint es geschafft zu haben, den Spielern sein Fußball-Konzept erfolgreich zu vermitteln. In der Comunio-Formtabelle sprintet der Meister von 2008/09 wieder nach vorne – welche Spieler haben den größten Anteil am momentanen Erfolg der Wölfe? Wir werfen einen genaueren Blick auf die einzelnen Positionen:

Die Abwehr: Innenverteidiger als Punktehamster

Wie wir bereits an dieser Stelle analysiert hatten, hat der VfL-Coach aktuell ein wahres Luxusproblem auf der Innenverteidigerposition. Schmidt hat die Wahl zwischen Brooks, Uduokhai, Knoche, Tisserand und Bruma. Brooks und Uduokhai sind dabei die Gewinner der Stunde im Abwehrverbund der Wölfe – auch beim souveränen 3:0-Sieg gegen Mönchengladbach standen die beiden Innenverteidiger sicher und ließen nur wenige Chancen der Gäste zu. Einen Spieltag zuvor durfte Robin Knoche neben Jay Brooks ran – dort setzte es eine 2:1-Niederlage gegen den FC Augsburg, was nicht unbedingt an den beiden zentralen Verteidiger, sondern womöglich vor allem an der frühen roten Karte von Arnold lag – dieser musste bereits in der 11. Minute wegen einer Notbremse an Finnbogason vom Platz.

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Brooks und Uduokhai lautet also das Bollwerk in der zentralen Defensive der Wölfe. Inzwischen spiegelt sich das auch bei Comunio wieder. Uduokhai wurde eigentlich als Perspektivspieler im Sommer von 1860 München losgeeist, inzwischen ist er aber überraschenderweise Wölfe-Stammspieler. Der 20-jährige stand in 12 von 14 Bundesliga-Partien für den VfL auf dem Platz und sammelte dabei insgesamt 47 Punkte. Seine einzigen Minuszähler kassierte er gleich am ersten Spieltag gegen den BVB, als dieser noch in Weltklasse-Form war. Nebenmann Brooks fehlte dem VfL Wolfsburg die ersten neun Spieltage verletzt, weshalb er aktuell bei gerade einmal 16 Punkten steht. Er brauchte ein paar Spiele, um nach seiner Verletzung wieder zu alter Stärke zurückzufinden. In den vergangenen drei Spielen glänzte der Ex-Berliner allerdings mit 6, 2 und 8 Punkten. Diese Ausbeute kann sich durchaus sehen lassen.

Das Mittelfeld: Didalli, das neue Traum-Duo der Wölfe

In der Vergangenheit hieß es bei den Wölfen immer Malli oder Didavi. Spielte der eine, musste der andere auf der Bank Platz nehmen. Unter Martin Schmidt gilt das längst nicht mehr, er wirft beide technisch versierten Spieler ins Team – und es funktioniert über weite Strecken hervorragend! Wie gut die beiden zusammen harmonieren, zeigten sie beispielsweise beim Treffer zum 2:0 gegen Gladbach: Ein kunstvoller Zuckerpass von Malli findet Didavi, der nur noch vollenden braucht. Nach 14 Spieltagen ist das Traum-Duo an 14 der bisher erzielten 20 Saisontoren beteiligt gewesen – Malli traf in den letzten vier Spielen stolze vier Mal.

Die Trainer der Bundesliga

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Andre Breitenreiter (Hannover 96), Punkteschnitt: 1,74, seit 20. März 2017 im Amt, Bildquelle: Imago

Können die beiden ihre Form beibehalten, wird der VfL noch große Freude an Didalli haben. Comunio-Manager, die ihnen die Fortsetzung der Erfolgsserie zutrauen, müssen inzwischen relativ großzügig in die Taschen greifen. Torfreudige Mittelfeldspieler sind bei Comunio allerdings Gold wert, weshalb die Millionen gut investiert sein dürften. Am 14. Spieltag drängte sich beim souveränen Sieg gegen Gladbach noch ein weiterer Mittelfeldmann auf, der noch etwas günstiger bei Comunio zu haben ist: Joshua Guilavogui. Dank seines Treffers und einer ansprechenden Leistung sammelte der defensive Mittelfeldakteur starke zwölf Comunio-Punkte ein.

Der Sturm: Hochkarätige Offensivpower

Es ist bislang wahrlich nicht die Saison des Mario Gomez, doch die aktuelle Team-Form hat auch positive Auswirkungen auf die Formkurve des Nationalspielers. Nach 14 Spieltagen hat Gomez 11 Comunio-Punkte auf seinem Konto – das ist weder sein eigener, noch der Anspruch der Comunio-Manager, die große Stücke auf den Stürmer der Wölfe setzen. 9, 4, -2, 6 lautet die Gomez-Punkte-Ausbeute aus den letzten vier Spielen – darauf lässt sich doch aufbauen. Zwischen dem 4. und 8. Spieltag war der Routinier verletzt, sein Comeback feierte er beim 1:1 gegen die TSG Hoffenheim, als er in der 70. Minute eingewechselt wurde.

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Sein Sturmpartner heißt Divock Origi und wurde im Sommer für ein Jahr vom FC Liverpool ausgeliehen. Bei den Wölfen hat sich Origi sofort gut eingelebt und scheint komplett ins Team integriert. Vier Saisontore hat der Belgier mit kenianischen Wurzeln auf seinem Konto, bei Comunio steht er aktuell bei 38 Punkten. Fakt ist, dass die Offensive des VfL aktuell nur schwer zu bändigen ist – so wie es sich für echte Wölfe gehört. Schmidt spielt gerne im 4-3-3 oder noch lieber im 4-2-3-1. Bei letzterem System ist Gomez die einzige echte Spitze, dahinter spielt Didavi auf der 10, Malli kommt über links und Origi über rechts. Das Offensiv-Quartett harmoniert von Spiel zu Spiel besser und sorgt für Freude bei Fans, Trainer und Comunio-Managern.

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Autor: Markus Teschner

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