Der FC Schalke hat offensiv die Qual der Wahl.

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So erfolgreich der FC Schalke unter Domenico Tedesco auch ist, so schwierig gestaltet sich die Situation bei der Offensive der Königsblauen bei Comunio. Vor allem, weil der Coach häufig rotiert und selten die gleiche Formation aufläuft.

Es ist nicht einfach für den Comunio-Manager, wenn er auf Spieler des FC Schalke setzten will. Denn Coach Domenico Tedesco lässt seine Truppe immer wieder in unterschiedlichen Systemen und mit unterschiedlichem Personal auflaufen. Stammspieler in der Offensive? Fehlanzeige.

Mal bringt der junge Coach drei Angreifer, mal nur einen oder ein anderes Mal lässt er mit zwei Spitzen agieren – und das immer wieder bei wechselndem Personal. Wir machen den Check und schauen, ob es nicht doch lohnt, die eine oder andere Schalker Offensivkraft zu holen.

Bernard Tekpetey (0,22 Mio., – Punkte)

Der 2ß-Jährige kehrte frühzeitig von seinem Leihgeschäft aus Österreich zurück, aber nicht, weil S04 Bedarf hatte, sondern weil die ganze Sache sportlich keinen Sinn ergab. Auf Schalke hat der Junge aus Ghana aktuell aber keine Chance und gehörte in drei von vier Spielen in der Rückrunde nicht zum Kader.

Cedric Teuchert (2,33 Mio., -)

Klassischer Fall von zu früh gewechselt? Während er beim Club absoluter Stammspieler und Leistungsträger war, schaffte es der U21-Nationalspieler erst am vergangen Wochenende erstmals in den Kader. Vielleicht kommt seine Zeit gegen Ende der Saison, wenn er die Abläufe im Schalker Spiel verinnerlicht hat.

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Marko Pjaca (7,18 Mio., 9)

Neun Punkte aus drei Spielen sind für die Leihgabe von Juventus Turin absolut ordentlich, zumal er zwei Mal nur von der Bank kam. Aber seine Auftritte deuten an, dass Pjaca eine richtige Rakete ist und Schalke in dieser Spielzeit noch viel helfen könnte. Auch wenn sein Marktwert im Vergleich zu seinen Einsatzzeiten aktuell noch ein wenig abschrecken.

Guido Burgstaller (4,69 Mio., 55)

Bis zum 20. Spieltag war der Österreicher eigentlich gesetzt, doch dann rotierte er auf die Bank. Schalkes bester Torschütze (7) kam in den letzten beiden Partien lediglich als Joker zum Einsatz und konnte dabei nicht wirklich überzeugen. Da Tedesco gegen Werder und den VfB wohl mit viel Ballbesitz rechnete, war Burgstaller als reiner Finisher wohl keine wirkliche Alternative. Gegen die Bayern sollte das wieder anders aussehen.

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Breel Embolo (3,00 Mio., 27)

Dem Rekordneuzugang ist die schwere Verletzung aus der vergangenen Saison noch immer anzumerken. Embolo ist zwar stets bemüht, wirkt dabei aber noch sehr verkrampft und schafft es so noch nicht, Tedesco davon zu überzeugen, dass er unverzichtbar ist. Wird auch weiterhin seine Rolle als Joker behalten dürfen.

Franco di Santo (1,19 Mio., 12)

Nicht wenige Experten wundern sich, dass der Argentinier bei Tedesco zum Stammpersonal gehört, 17 bewertete Partien sind eine klare Ansage – mickrige zwölf Punkte allerdings auch. Lediglich zwei Treffer sind zudem auch kein guter Wert für einen Angreifer. Allerdings schätze Tedesco die technischen Fähigkeiten von di Santo. Als eher spielender Stürmer glänzt er durch seine Flexibilität.

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Evgen Konoplyanka (2,74 Mio., 50)

Vor zwei Wochen gegen den VfB sorgte er für den Fail des Jahres, mit 50 Punkten zählt der Ukrainer aber in dieser Saison dennoch zu den besten Akteuren auf Schalke, auch wenn zwei Treffer tatsächlich zu wenig sind. Muss vor allem im Abschluss cooler werden, denn sonst dürfte es in der kommenden Spielzeit richtig eng werden, denn mit Uth hat Schalke einen ähnlichen Spielertypen verpflichtet – und der trifft regelmäßig.

Amine Harit (8,25 Mio., 81)

Zwar sorgte Harit mit seinem haarsträubenden Fehlpass gegen Werder in der Nachspielzeit dafür, dass Schalke das Spiel verlor, doch ansonsten ist der junge Marokkaner nach Naldo der zweitbeste Akteur der Königsblauen. Auch wenn er bei Comunio im Mittelfeld geführt wird, agierte Harit meist als eine Art Halbstürmer oder kommt über die Außen. Drei Treffer und sieben Assists in 20 Partien sind ein richtig starker Wert – auf ihn sollte man als Comunio-Manager bauen.

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Autor: Florian Schimak

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