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Bitteres Aus in der Champions League, dennoch geht es beim Borussia Dortmund weitere drei Spiele in den nächsten zehn Tagen an. Und ganz im Gegensatz zum FC Bayern ist bei beim BVB zwischen Königsklasse und Pokal in der Bundesliga nur wenig Rotation zu erwarten. Zu wichtig ist die direkte Qualifikation für die Champions League, wo sich Hoffenheim als hartnäckiger Konkurrent präsentiert. Auf welche Spieler setzt Thomas Tuchel in der heißen Phase?

Sind gesetzt: Bürki, Sokratis, Piszczek, Weigl, Guerreiro und Aubameyang

Roman Bürki, diese Saison stark verbessert, steht im unangefochten im Tor. Davor gibt Sokratis den Abwehrchef, Lukasz Piszczek ist ebenfalls gesetzt, egal, ob in der Dreierkette oder hinten rechts in der Viererkette. Julian Weigl hat seinen Stammplatz auf der Sechs sicher. Für Tuchel-Liebling Raphael Guerreiro findet sich auch immer ein Platz in der ersten Elf. Entweder links hinten, Linksaußen oder im zentralen Mittelfeld. Und natürlich auch für Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang im Sturm. Alleine der Torjägerkanone wegen. Aber schon dann beginnen die Wackelkandidaten.

Stammplatzt fast sicher: Reus, Kagawa, Dembele, Schmelzer

Die Wichtigkeit von Marco Reus hat Tuchel mehrfach betont: „Wir können unsere Ziele nicht ohne ihn erreichen.“ Ein Reus in Bestform wird in den nächsten Wochen zum entscheidenden Faktor. Dass er nach einer Verletzung sofort da ist, hat nicht nur gegen Frankfurt mit seinem frühen Hackentor bewiesen, auch gegen Monaco traf er wieder. Bei ihm werden sich jedoch alle Comunio-Manager die Frage stellen: Kann er nach wochenlanger Verletzung zwei Mal die Woche wieder Vollgas geben? Dass er jedes Mal über die vollen 90 Minuten geht, scheint unwahrscheinlich. Trotzdem reicht Reus, wie gegen Frankfurt, eine Halbzeit um bereits zweistellig zu punkten.

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Beim verspielten wie genialen Ousmane Dembele ist es alleine Thomas Tuchels Geheimnis, warum er gegen Frankfurt und auch gegen Monaco zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. In beiden Spielen korrigierte der BVB-Coach den Fauxpas aber spätestens zur Pause und brachte den quirligen Franzosen trotzdem noch. Kapitän Marcel Schmelzer, der zwar meistens spielt, muss sich jetzt immer öfter mit Guerriero duellieren. Weil Marco Reus auf Linksaußen praktisch gesetzt ist, nimmt der Portugiese zunehmend den Platz links hinten ein. Shinji Kagawa hingegen hat sich nach einer für ihn schwierigen Saison zuletzt mit guten Leistungen ins Rampenlicht gespielt. Er hat beste Chancen auf viele Einsätze im umkämpften zentralen Mittelfeld.

Wackelkandidaten: Castro, Pulisic, Ginter

Dort hatte etwa Gonzalo Castro trotz guter Leistungen zu Jahresbeginn in den letzten Partien das Nachsehen. Eng wird es auch für den zu Beginn der Saison noch häufig eingesetzten Christian Pulisic. Beim US-Amerikaner war in den vergangenen Wochen ein wenig die Luft aus. Matthias Ginter profitiert zwar noch vom Ausfall Marc Bartras, doch seine zunehmende Fehlerqoute dürfte Tuchel bisweilen zur Weißglut treiben.

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Drängen ins Team: Bender, Sahin, Durm

Die einzige Alternative zu Ginter ist derzeit Sven Bender. Ist „Manni“ fit, sind ihm durchaus noch einige Startelf-Einsätze in der Innenverteidigung neben Sokratis zuzutrauen. Selbiges gilt für Nuri Sahin, bekanntermaßen kein Lieblingsschüler des Trainers, mit der Kombination aus seiner Erfahrung und guten Ansätzen gegen Monaco aber immerhin wieder eine Option. Und dann bleibt noch das Mysterium Erik Durm. Der Weltmeister scheint, sofern er fit ist, im System mit der Dreierkette für Tuchel die beste Option im rechten Mittelfeld. So war es schon zu Beginn der Rückrunde vor seiner erneuten Verletzung. Dass er beim Rückspiel gegen Monaco noch vor der Pause ausgewechselt wurde, spricht jedoch nicht gerade für ihn. Hinter Durm steht derzeit wohl das größte Fragezeichen.

Mor, Merino, Passlack und Isak nur mit Außenseiter-Chancen        

Neben Andre Schürrle, dessen Rückkehr aktuell noch in den Sternen steht, dürfte sich von den restlichen Kandidaten Emre Mor noch am meisten Hoffnungunge auf Kurzeinsätze machen. Auch wenn der Türke im Training mit Tuchel aneinandergeraten war. Und bei Jahrhundert-Talent Alexander Isak warten noch alle gespannt auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz. Vor allem jene Comunio-Manager, die für den Schweden 2.460.000 –  wie aktuell -oder sogar mehr auf den Tisch geblättert haben.

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Autor: Karol Herrmann

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